Manchmal rettet ein Film eine Filmreihe, indem er alle bisherigen Regeln einfach ignoriert. Als Taika Waititi 2017 die Regie von „Thor: Tag der Entscheidung" übernahm, brachte er keinen Respekt vor der düsteren Mythologie des Stoffes mit – sondern Farbe, Chaos und einen Sinn für das Absurde, der dem Donnergott bis dahin fremd gewesen war. Was dabei entstand, überraschte Fans und Kritiker gleichermaßen. Aber lohnt sich das Ergebnis wirklich, oder verliert der Film über dem Witz die Substanz?