Filmvorstellungen und Reviews - Über einhundert Jahre Kinogeschichte

Auch wenn es heute nur noch im Ansatz nachzuvollziehen ist, so war das Kino ursprünglich viel weniger Theater und mehr Jahrmarktattraktion. Es gab keine eigenen Lichtspielhäuser, in denen die Filme gezeigt wurden, sondern nur Zelte auf Jahrmärkten, auf denen nur kurze Filmchen gezeigt wurden. Immerhin steckte zu dieser Zeit, also etwa vor einhundert Jahren, das Kino auch noch in den Kinderschuhen. Doch das sollte sich bald ändern. Immer längere Spielfilme wurden produziert, etwa auch große Filme wie Metropolis von Fritz Lang. Kurz darauf wurde auch der Tonfilm salonfähig und nicht viel später darauf kam auch die Farbe ins Spiel. Filme wie Citizen Kane oder Casablanca gehören auch heute noch zu den besten Filmen aller Zeiten. Schon damals zeigte sich eine Qualität, die womöglich sogar ein Kriterium für gute Filme sein kann: Gute Filme sind zeitlos.

Luca cover

Luca

„Luca“ ist eine herzerwärmende Pixar-Produktion, die das Leben des jungen Meereswesens Luca und seines Freundes Alberto in Portorosso zeigt. Ihre Neugier führt sie in eine Welt voller Abenteuer und Lektionen über Freundschaft, Akzeptanz und Mut. Der Film verbindet eine lebendige Animation mit einer tiefgründigen Handlung, die die Zuschauer in eine farbenfrohe und emotionale Welt entführt.

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Der Pate

„Der Pate“ ist ein meisterhaftes Epos über Macht, Familie und Verbrechen, das die Geschichte der Corleone-Mafiafamilie erzählt. Unter Francis Ford Coppolas Regie und mit Marlon Brando als unvergesslicher Don Vito Corleone entführt der Film in die dunklen Gassen des organisierten Verbrechens. Ein unvergleichliches Meisterwerk, das Loyalität, Ehre und Verrat erforscht und dabei tief in die Seele der amerikanischen Mafia blickt.

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Die Brücke

Bernhard Wickis „Die Brücke“ ist eine erschütternde Darstellung des Kriegsendes, in dem sieben Jugendliche eine scheinbar wichtige Mission erhalten. Sie sollen eine Brücke verteidigen, ohne zu wissen, dass ihr Kampf völlig sinnlos ist. Der Film fängt eindringlich die Zerstörung der Jugend durch den Krieg ein und hinterfragt die Ideale, für die sie kämpfen. Ein packendes Drama, das die Schrecken des Krieges und die Manipulation junger Seelen bloßlegt.

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Ein Dorf sieht schwarz

„Ein Dorf sieht schwarz“ folgt Seyolo Zantoko, einem Arzt aus Zaire, der sich entscheidet, in einem kleinen französischen Dorf zu arbeiten. Trotz der anfänglichen Ablehnung durch die Dorfbewohner strebt Seyolo danach, Akzeptanz und Vertrauen zu gewinnen. Die Familie Zantoko konfrontiert Vorurteile mit Mut und Entschlossenheit, was zu unerwarteten Freundschaften und einer tiefen Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft führt.

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Baywatch

„Baywatch“ ist eine actionreiche Komödie, die am Strand von Malibu spielt. Mitch Buchannon, gespielt von Dwayne Johnson, führt ein Team von Rettungsschwimmern. Sie stoßen auf einen Drogenschmuggelfall, in den die Immobilienmagnatin Victoria Leeds verwickelt ist. Mit Humor und Spannung zeigt der Film die Herausforderungen und Abenteuer der Rettungsschwimmer.

Tod auf dem Nil (1978) cover

Tod auf dem Nil (1978)

„Tod auf dem Nil“, ein Film von 1978, inszeniert von John Guillermin, ist eine spannende Adaption von Agatha Christies Krimi. Peter Ustinov glänzt als Hercule Poirot, der einen Mordfall an Bord eines Luxusdampfers auf dem Nil untersucht. Die Geschichte verwebt Rätsel mit komplexen Charakteren und führt zu einem unerwarteten Finale.

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Der Papst ist kein Jeansboy

Sobo Swobodniks „Der Papst ist kein Jeansboy“ ist ein einfühlsames Porträt des exzentrischen Hermes Phettberg. Der Film vermittelt ein unverfälschtes Bild von Phettbergs gegenwärtigem Leben in Wien, zeigt seine Kämpfe und seinen unkonventionellen Lebensstil. Es ist eine ehrliche Darstellung, die sich auf die Realitäten und Widersprüche in Phettbergs Leben konzentriert.

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The Unholy

Der Film „The Unholy“ dreht sich um den Journalisten Gerry Fenn, der auf der Suche nach einer Story auf ein Mädchen trifft, das nach einem Wunder wieder hören und sprechen kann. Die Ereignisse eskalieren, als sich herausstellt, dass hinter dem Wunder eine dunklere Macht stecken könnte. Der Film versucht, die Themen Glaube, Aberglaube und das Übernatürliche zu erforschen, bleibt aber in seiner Ausführung hinter seinen Möglichkeiten zurück und verfällt oft in Genre-Klischees.

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All Inclusive

„All Inclusive“ erzählt humorvoll von vier Paaren, die sich auf ein Therapieabenteuer auf einer Insel einlassen. Dabei kommen verborgene Konflikte und Missverständnisse zum Vorschein. Der Film verbindet Komik mit ernsten Beziehungsthemen, was zu überraschenden Wendungen führt.

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1917

Im Kriegsdrama „1917“ folgen wir Lance Corporals Blake und Schofield, die im brutalen Ersten Weltkrieg eine dringende Nachricht überbringen müssen. Sam Mendes schafft es, die Schrecken des Krieges realistisch darzustellen, indem er die Zuschauer durch die Schützengräben und das Niemandsland führt, stets begleitet von einer ununterbrochenen Kameraführung.

Die facettenreiche Welt des Kinos

Kinofilme haben schon früh damit begonnen, klassische Genres zu bedienen, die es zuvor auch beim Theater oder der Literatur gab. Beispielsweise natürlich die Romanze, ebenso aber auch das Historische oder selbst Science-Fiction. Tatsächlich ist Science-Fiction sogar eines der ältesten Kinogenres überhaupt, wie auch “Die Reise zum Mond” von Georges Melies aus dem Jahr 1902 zeigt. In fast jedem Fall ging es aber schon immer darum, den Kinozuschauer zu fesseln und in eine andere Welt zu entführen. Wenn die Lichter ausgehen und die Projektion beginnt, dann spielt die Welt da draußen keine Rolle mehr und der Zuschauer kann wilde Abenteuer erleben, heftige Romanzen durchstehen und an entfernte Orte dieser Welt reisen. Sehr stark heruntergebrochen ließe sich auch sagen, dass die verschiedenen Genres des Kinos auf den unterschiedlichen Emotionen und Gefühlen basieren, die Menschen im Kino erleben wollen.

Kinofilme für alle möglichen Emotionen

Manchmal möchte der Mensch lachen und Freude empfinden. Ein anderes Mal aber steht ihm der Sinn vielleicht nach Traurigkeit. Ebenso kann es auch ein großer Wissensdurst vorherrschen oder die Lust auf bekannte Gesichter, wie sie Schauspieler eben über die Jahre werden. Und dann kann es auch den Wunsch nach Überraschungen geben, sodass gar keine direkte Lust im Vordergrund steht und einfach nur freudig erwartet wird, was der Film eben zu bieten hat. In jedem Fall gibt es genügend Genres, mit denen für alle Gelegenheiten vorgesorgt ist. Und dabei bleibt es ja auch nicht. Kinofilme lassen sich oftmals auch gar nicht nur einem Genre zuschreiben und es gibt viele Abstufungen und Variationen, weshalb es ja auch immer wieder aufs Neue spannend ist, sich neue oder ältere Kinofilme anzuschauen, die noch unbekannt sind. Um auf den Geschmack zu kommen, lassen sich in dieser Kategorie von derfilmeblog.com viele Filme unterschiedlicher Genres finden, die ausführlich vorgestellt werden.

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