Die besten Actionfilme auf einen Blick

Action-Filme bieten dir rasante Spannung, spektakuläre Stunts und packende Verfolgungsjagden. Hier triffst du auf mutige Helden, explosive Szenen und atemberaubende Kämpfe. Egal ob fesselnde Schlachten, knifflige Missionen oder rasante Abenteuer – dieses Genre hält dich in Atem. Lass dich von energiegeladenen Geschichten mitreißen, die voller Nervenkitzel und Adrenalin stecken. Action-Filme garantieren dir ein aufregendes Erlebnis, das dich von Anfang bis Ende fesselt. Perfekt für alle, die spannende Unterhaltung suchen.

Chennai Express cover

Chennai Express

Eine Zugfahrt von Mumbai nach Rameswaram verwandelt sich in eine turbulente Flucht durch Tamil Nadu, wenn Rohit Shetty die beiden größten Stars des zeitgenössischen Bollywood-Kinos an Bord schickt. „Chennai Express“ stellte 2013 alle bisherigen Rekorde der Hindi-Filmindustrie in den Schatten und avancierte zur bis dahin erfolgreichsten Produktion seiner Art. Shah Rukh Khan und Deepika Padukone liefern eine Mischung aus Romanze, Komödie und Action, die weit über den üblichen Genre-Rahmen hinauswächst. Was macht diesen Film zu einem derart beispiellosen Publikumserfolg?

Drive Angry cover

Drive Angry

Rache ist ein klassisches Motiv des Actionkinos, selten wird sie so überdreht inszeniert wie hier. Ein aus der Hölle entkommener Krimineller jagt durch Louisiana, um seine Enkelin vor einem satanistischen Ritual zu retten. Muscle Cars brüllen, Pumpguns spucken Feuer, und Nicolas Cage trägt Sonnenbrille selbst im Untergrund. Patrick Lussier setzt auf dreidimensionale Effekte und bewusste Exzesse. Das Ergebnis pendelt zwischen Hommage und Selbstparodie. Gelingt es dem Film, seine Vorbilder aus den Siebzigern glaubwürdig in die Gegenwart zu übersetzen?

Phantom Kommando cover

Phantom Kommando

Neunzig Minuten, über hundert Leichen und ein Hauptdarsteller auf dem Höhepunkt seiner physischen Präsenz: Mit diesen Zutaten schrieb „Phantom-Kommando“ 1985 Actiongeschichte. Regisseur Mark L. Lester verzichtete auf narrative Umwege und setzte stattdessen auf kompromisslose Inszenierung. Steven E. de Souza lieferte ein Drehbuch, das Arnold Schwarzenegger perfekt zugeschnitten war. Vernon Wells verkörperte einen der denkwürdigsten Antagonisten der Ära. Was macht diesen Film zu einem bleibenden Bezugspunkt des Genres, und warum lohnt sich die Auseinandersetzung vier Jahrzehnte später immer noch?

Mission: Impossible cover

Mission: Impossible

Als Tom Cruise 1996 die Fernsehserie „Kobra, übernehmen Sie!“ auf die Kinoleinwand brachte, tat er dies nicht als stille Verbeugung vor einem alten Stoff. Er wollte etwas Größeres: einen Agententhriller, der nicht nur unterhält, sondern bleibt. Regisseur Brian De Palma, damals bereits ein Veteran des amerikanischen Autorenkinos, gab dem Projekt seine eigenwillige visuelle Sprache. Was entstand, war mehr als ein Blockbuster. War es auch mehr als De Palmas letztes großes Aufbäumen?

Predator cover

Predator

Ein mittelamerikanischer Dschungel, ein Söldnertrupp auf verdeckter Mission und ein unsichtbarer Gegner, der seine Beute durch Wärmebildoptik betrachtet. John McTiernan inszenierte 1987 einen Film, der das Machokino der Reagan-Ära mit den Mitteln des Horrorfilms auf den Kopf stellt. Arnold Schwarzenegger tritt darin nicht als ewig siegreicher Muskelberg auf, sondern als getriebene Figur am Rande des Überlebens. Die Kreatur von Stan Winston schrieb Filmgeschichte.

Das gibt Ärger cover

Das gibt Ärger

Valentinstag, zwei rivalisierende CIA-Agenten und eine Frau, die von alledem keine Ahnung hat – klingt nach einer Prämisse, die entweder als smarter Hochglanz-Spaß aufgeht oder als überladener Genremix scheitert. McG, der mit „Drei Engel für Charlie“ bewies, dass er Tempo und Ironie beherrscht, wagte 2012 mit „Das gibt Ärger“ einen erneuten Balanceakt. Chris Pine, Tom Hardy und Reese Witherspoon stehen im Mittelpunkt, doch die eigentliche Hauptfigur ist das Konzept selbst.

Kraven the Hunter cover

Kraven the Hunter

Er jagt Verbrecher, verachtet seinen Vater und trägt die Narben eines Löwen, der ihn einst fast tötete. Sergei Kravinoff, bekannt als Kraven the Hunter, gehört zu den komplexesten Figuren im Marvel-Universum – ein Rächer mit Prinzipien, die er selbst immer wieder in Frage stellt. Sony Pictures hat nun einen ganzen Film um diesen Antihelden gebaut. Aaron Taylor-Johnson spielt ihn, Russell Crowe gibt den eiskalten Patriarchen.

Knockin‘ on Heaven’s Door cover

Knockin‘ on Heaven’s Door

Zwei Männer, zwei Diagnosen, eine Flasche Tequila und das Versprechen, das Meer zu sehen – bevor es zu spät ist. Thomas Jahns Roadmovie aus dem Jahr 1997 machte Til Schweiger und Jan Josef Liefers zu einem der beliebtesten Duos des deutschen Kinos und lockte über drei Millionen Menschen in die Kinos. Was dieser Film über Freundschaft, Freiheit und den lässigen Umgang mit dem Tod erzählt, klingt nach einer einfachen Geschichte. Ist er das wirklich – oder steckt mehr dahinter?

Der Medicus cover

Der Medicus

Ein englischer Waisenjunge, der sich als Jude verkleidet, um in Persien Medizin zu studieren – dieser Stoff klingt nach einem Abenteuer, das man nicht aus der Hand legen kann. Noah Gordons Weltbestseller fesselte in Deutschland mehr als sechs Millionen Leser, bevor Regisseur Philipp Stölzl ihn 2013 mit einem Budget von 26 Millionen Euro auf die Leinwand brachte. Zwei Welten, zwei Zeitalter, ein Held: Was macht dieser Film aus dem Stoff?

Men in Black 3 cover

Men in Black 3

Franchises kehren selten gut zurück, wenn zu lange gewartet wurde. „Men in Black 3″ versuchte es dennoch – nach einem Jahrzehnt Stillstand, einem problematischen Drehabbruch und einem Drehbuch, das bis in die Produktion hinein umgeschrieben wurde. Dass dabei ein Film entstand, der seinen Vorgänger deutlich übertrifft und gleichzeitig eine echte emotionale Erzählung über Verlust und Loyalität entwickelt, grenzt an eine Produktionswundergeschichte.

Jupiter Ascending cover

Jupiter Ascending

Sie putzt die Wohnungen reicher Leute – und erbt dabei nebenbei die Erde. Das klingt absurd, und „Jupiter Ascending“ weiß das auch. Die Wachowskis haben 2015 eine Weltraumoper inszeniert, die sich weder um Genre-Konventionen noch um die Erwartungen ihres Publikums schert: opulentes Design, eine weibliche Heldin jenseits des Action-Klischees, ein galaktisches Erbfolge-Drama mit echter konzeptueller Tiefe. Ob das Experiment trotz aller Reibungsverluste trägt, lässt sich nicht mit einem Satz beantworten – oder doch?

White House Down cover

White House Down

Zwei Filme über den Sturm auf das Weiße Haus, wenige Monate auseinander – ein Timing, das einem der beiden unweigerlich zum Verhängnis werden musste. Roland Emmerichs „White House Down“ traf 2013 auf ein Publikum, das dieses Szenario bereits gesehen hatte. Das ist historisch belegt. Was jedoch weniger diskutiert wird: Wäre der Film unter anderen Vorzeichen gestartet, hätte er als solider Vertreter des Hochspannungs-Actionkinos gelten können – doch was genau macht ihn trotz allem sehenswert?

Logan Lucky cover

Logan Lucky

Steven Soderbergh hatte dem Kino 2013 den Rücken gekehrt – frustriert, desillusioniert, fertig mit dem Hollywoodbetrieb. Vier Jahre später kehrt er zurück, ohne sich dem System zu beugen: „Logan Lucky“ entstand vollständig ohne Studiofinanzierung, mit einem Ensemble aus Superstars und echten NASCAR-Piloten, gedreht in den ärmsten Regionen der USA. Was dabei entstand, klingt nach einem Experiment – fühlt sich aber an wie ein Befreiungsschlag.

Terminator cover

Terminator

Ein nackter Mann fällt aus blauen Blitzen in eine dreckige Gasse von Los Angeles, eine Kellnerin bedient ahnungslos ihre Gäste, und im Hintergrund beginnt ein Krieg, den noch niemand sieht. James Cameron drehte 1984 mit bescheidenem Budget einen Film, der die Grammatik des Science-Fiction-Kinos für immer verschob. Metallischer Herzschlag, Neonlicht, eine Jagd ohne Pause. Wie viel Kinogeschichte steckt wirklich in einem Low-Budget-Thriller, der eigentlich nur eine einzige Nacht erzählen will?

Ghost Rider cover

Ghost Rider

Fünfzehn Jahre brauchte Hollywood, um den Ghost Rider auf die Leinwand zu bringen. Fünfzehn Jahre Entwicklungsschleifen, verpasste Casting-Entscheidungen und verschobene Starttermine – bis Nicolas Cage 2007 endlich als feuriger Schädelreiter durch die Nacht brannte. Ob sich das lange Warten gelohnt hat und was der Film aus dem düsteren Marvel-Stoff mit seinen Horror- und Western-Wurzeln gemacht hat, zeigt unsere ausführliche Kritik.

Timecop cover

Timecop

Zeitreisefilme versprechen stets mehr, als sie einlösen können. Paradoxien, Identitätsfragen und moralische Dilemmata warten auf ihre filmische Entfaltung. Peter Hyams versuchte 1994 den Spagat zwischen physikalischem Gedankenspiel und handfester Action. Mit Jean-Claude Van Damme als Agent einer Zeitpolizei und Ron Silver als korruptem Senator entstand ein kommerziell erfolgreiches Stück Science-Fiction-Kino. Der Film wurde zum größten Hit des Belgiers und brachte ihm eine Saturn-Auszeichnung für Mia Sara ein. Hält die Mischung aus Quantenmechanik und Kampfsport einer Betrachtung nach drei Jahrzehnten stand?

6 Underground cover

6 Underground

Michael Bay hat sich nie für subtile Erzählkunst interessiert. Mit „6 Underground“ liefert er 2019 die radikalste Verdichtung seiner Handschrift ab, die Netflix mit einem neunstelligen Budget finanzierte. Ryan Reynolds anführt eine siebenköpfige Truppe namenloser Geister, die einen Nahost-Diktator stürzen soll. Zwischen Parkour über Florentiner Kathedralen und magnetischen Impulsen auf Luxusyachten entfaltet sich ein Feuerwerk aus Bildern, Farben und Explosionen.

Far Cry cover

Far Cry

Videospielverfilmungen haben es schwer – sie müssen ein Publikum überzeugen, das die Vorlage kennt und liebt, und gleichzeitig jene abholen, die das Spiel nie berührt haben. Uwe Bolls Interpretation des Crytek-Klassikers aus dem Jahr 2004 entschied sich für einen dritten Weg: Sie ignorierte beide Zielgruppen gleichermaßen. Mit einem Budget von 34 Millionen Euro, Til Schweiger in der Hauptrolle und einem Drehort in den Wäldern Kanadas – statt auf einer tropischen Insel – stellt sich die Frage: Was blieb von „Far Cry“ am Ende wirklich übrig?

Killer’s Bodyguard cover

Killer’s Bodyguard

Ein akribischer Personenschützer und ein notorischer Auftragskiller teilen sich gezwungenermaßen einen Fluchtwagen. Was wie die Versuchsanordnung für einen Witz klingt, ist die Grundprämisse von Patrick Hughes‘ Actionkomödie aus dem Jahr 2017. Ryan Reynolds spielt den zwanghaften Bryce, Samuel L. Jackson den lässig-zynischen Kincaid, und zwischen ihnen entfaltet sich eine Spannung, die mehr verspricht, als das Drehbuch am Ende einlöst. Die Verfolgungsjagd durch Amsterdam bleibt dennoch unvergessen. Wie viel Genre-Erwartung verträgt eine Story, die sich selbst kaum ernst nimmt?

Codename U.N.C.L.E. cover

Codename U.N.C.L.E.

Es gibt Filme, die ihr Publikum suchen müssen, weil sie zu eigenständig für schnelle Erfolge sind. „Codename U.N.C.L.E.“ ist so ein Film. Guy Ritchies Adaption der gleichnamigen Kultserie beeindruckt mit einem ungewöhnlich ruhigen Inszenierungsstil, einem Soundtrack, der den Zeitgeist der Sechziger ohne Ironie-Overload zitiert, und Figuren, die man gerne länger begleitet hätte.

Was macht einen guten Actionfilm aus??

Ein guter Actionfilm begeistert mit packender Spannung, beeindruckenden Stunts und rasanter Action. Die Story muss fesseln und die Charaktere sollten nachvollziehbar handeln. Effekte und Kampfszenen dürfen spektakulär sein, aber nie die Handlung verdrängen. Ein schneller Rhythmus hält die Spannung hoch, während unerwartete Wendungen das Interesse wecken. Musik und Soundeffekte verstärken die Intensität. Ein gelungener Actionfilm lässt dich mitfiebern und sorgt für Adrenalin pur.

X