Die besten Actionfilme auf einen Blick

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True Lies – Wahre Lügen

Ein Geheimagent, der zu Hause den biederen Softwarevertreter mimt, und eine Ehefrau, die aus Langeweile einem falschen Spion verfällt: James Cameron verwandelt diese französische Komödienvorlage 1994 in ein Actionspektakel mit Atomsprengköpfen, Harrier-Düsenjets und einem Tango, der zur Filmgeschichte wurde. Arnold Schwarzenegger und Jamie Lee Curtis liefern sich in „True Lies – Wahre Lügen“ ein darstellerisches Duell zwischen Eheroutine und Explosion.

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Assassin’s Creed

Videospiele und Kino teilen mehr als nur Bilder und Klang – sie teilen den Anspruch, Welten zu erschaffen, in die man eintaucht. Als 2016 die Spielreihe „Assassin’s Creed“ auf die große Leinwand kam, war die Erwartung enorm: Starbesetzung, ein dreistelliges Millionenbudget, ein Regisseur mit Gespür für düstere Historiendramen. Was dabei entstand, ist ein Film zwischen Faszination und Frustration.

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Transformers: The Last Knight

Es gibt Filme, die ihren Anspruch klar benennen. Und es gibt Filme wie „Transformers: The Last Knight“, die diesen Begriff schlicht umgehen. Michael Bay verbindet in seinem fünften Teil der Reihe mittelalterliche Sagenwelt mit kybernetronischer Mythologie, wirft Zweiten Weltkrieg und planetare Kollision in denselben Topf und dreht das Ganze in IMAX-3D. Ein Blockbuster, der seine eigene Maßlosigkeit feiert – mit 260 Millionen Dollar Budget und sechs Cutter-Händen am Schneidetisch. Was macht das mit einem Film?

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Legend of Tarzan

Er schwang sich einst als popkulturelle Ikone durch den Dschungel – laut, kernig, unkompliziert. 2016 wagte Hollywood eine neue Lesart: Tarzan als zerrissener Aristokrat, als Mann zwischen zwei Welten, der nach einem Jahrzehnt in London wieder in sein altes Leben zurückgezogen wird. David Yates, bekannt durch die Harry-Potter-Reihe, übernahm die Regie und besetzte Alexander Skarsgård in der Hauptrolle.

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Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv hat Generationen von Lesern und Kinozuschauern fasziniert – mit seiner Kälte, seinem Scharfsinn, seiner Distanz zur Welt. Guy Ritchie und Robert Downey Jr. haben 2009 diese Figur radikal neu gedacht: ungepflegt, körperlich, laut. Für die einen war das Sakrileg, für die anderen eine überfällige Befreiung von einem Image, das mehr Klischee als Kanon war.

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Inglourious Basterds

Es gibt Filme, die mit ihrer Zeit brechen, weil sie sich weigern, ihr zu gehorchen. Quentin Tarantinos kontrafaktisches Kriegsepos von 2009 gehört zu jenen Werken, die Geschichte nicht rekonstruieren, sondern sie nach eigenen Regeln neu schreiben. Frankreich im Zweiten Weltkrieg dient dabei als Bühne, auf der Sprache zur tödlichsten Waffe wird und das Kino selbst die entscheidende Rolle übernimmt. Kann ein Film die Vergangenheit korrigieren – und was sagt das über die Macht der Leinwand aus?

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The Raid

Ein Hochhaus in Jakarta, ein winziges Budget, eine Kampfkunst, die der Westen kaum kannte – und ein walisischer Regisseur, der all das zu einem der intensivsten Actionfilme des Jahrzehnts zusammenführte. Gareth Evans drehte „The Raid“ 2011 für rund 1,1 Millionen Pfund und schuf damit ein Werk, das Hollywood-Produktionen mit zehnfachem Budget in puncto Körperlichkeit und Inszenierungspräzision weit hinter sich ließ.

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Kill Bill – Volume 1

Sechs Jahre hatte Quentin Tarantino sein Publikum warten lassen, bevor er 2003 mit einem blutigen Paukenschlag zurückkehrte. Sein viertes Regiewerk erzählt die Geschichte einer Frau, die aus vierjährigem Koma erwacht und eine Todesliste abarbeitet. Uma Thurman, Lucy Liu und Sonny Chiba bewegen sich durch eine Welt, die sich wie ein handgemalter Bilderbogen entfaltet. Zwischen Anime-Rückblende und verschneitem Schwertduell entsteht ein eigenwilliges Genre-Konstrukt.

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Nur noch 60 Sekunden

Fünfzig Fahrzeuge, eine Nacht, kein Spielraum für Fehler – das klingt nach einem Auftrag, den nur ein Mann annehmen kann, der es längst hätte besser wissen müssen. Nicolas Cage als Autodieb-Legende Memphis Raines, Angelina Jolie als mysteriöse Vertraute, ein 1967er Shelby Mustang namens Eleanor: Der Bruckheimer-Actionfilm aus dem Jahr 2000 setzt auf automobilen Glamour und choreografiertes Chaos. Was treibt einen Mann zurück ins Milieu, aus dem er sich längst befreit glaubte?

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Justice League

2017 trat „Justice League“ mit dem Versprechen an, das DC Extended Universe auf ein neues Niveau zu heben. Sechs Superhelden, ein gemeinsamer Feind, ein riesiges Budget. Was auf der Leinwand ankam, war ein Film, der unter dem Gewicht seiner eigenen Entstehungsgeschichte schwankte: Regisseurwechsel, Studio-Diktate, erzwungene Umschnitte. Dass dennoch einzelne Funken zünden, verdankt sich vor allem dem Ensemble. Was steckt wirklich hinter diesem viel diskutierten Superheldenfilm?

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In the Grey

„In the Grey“ zeigt Rachel Wild bei der Eintreibung einer milliardenschweren Forderung gegen Manny Salazar. Gemeinsam mit Sid, Bronco und weiteren Spezialisten setzt sie auf Sabotage, juristischen Druck und gezielte Eingriffe in dessen Unternehmen. Während Salazars Vermögen schrittweise geschwächt wird, bereitet das Team verschiedene Notfallpläne vor. Nach einer vorläufigen Einigung verschärft sich die Lage erneut und führt zu einer Rettungsoperation auf der Insel des Unternehmers.

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The Fall Guy

Stuntleute retten Leben auf der Leinwand – und werden im echten Filmgeschäft kaum wahrgenommen. David Leitch, einst selbst in diesem Metier tätig, dreht dieses Verhältnis mit seinem Film konsequent um. „The Fall Guy“ stellt diejenigen ins Zentrum, die sonst im Hintergrund bleiben, und tut das mit handwerklichem Ehrgeiz und echtem Affekt für sein Thema. Ryan Gosling und Emily Blunt verleihen dem Ganzen Leichtigkeit und Tiefe zugleich.

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Shooter

Es beginnt mit einem Schuss, der alles verändert. In Antoine Fuquas „Shooter“ wird aus einem Patrioten ein Gejagter – und aus einer Verschwörung, die zunächst auf den US-Präsidenten zu zielen scheint, eine Geschichte über Machtmissbrauch, gedeckte Kriegsverbrechen und das Schweigen der Institutionen. Mark Wahlberg spielt den Scharfschützen Bob Lee Swagger als Mann, der nicht an das System glaubt, es aber dennoch schlägt. Kann ein Action-Film, der moralische Fragen stellt, diese auch wirklich beantworten?

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King Arthur: Legend of the Sword

Eine Legende trägt Staub auf ihren Schultern, bevor jemand ihn abwischt. Guy Ritchie greift 2017 zum Tuch und poliert die Artussage auf eine Weise, die das ehrwürdige Material gegen sich selbst kehrt. Sein „King Arthur: Legend of the Sword“ reißt den Mythos aus dem Ritterepos heraus und verpflanzt ihn in eine Welt aus Fantasy-Wucht, urbanem Straßenjargon und rhythmischer Montage. Zwischen Riesenschlangen, Kriegselefanten und einem bordelltauglichen Thronerben stellt sich eine Frage: Bleibt am Ende noch etwas vom Helden übrig?

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Universal Soldier

Roland Emmerich betrat Hollywood mit einem Film, der Muskelkraft und Militärdystopie zu einer bemerkenswerten Mischung verband. Zwei Ikonen des Actionkinos der Neunziger standen sich hier erstmals gegenüber: Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgren. Ihre Körper wurden zum Schauplatz einer Geschichte über Krieg, Gedächtnis und Kontrolle. Der Hoover Dam, die Wüste Arizonas und eine Farm in Louisiana bilden die Kulisse für einen Science-Fiction-Actioner mit Tiefgang. Warum funktioniert dieser Film auch dreißig Jahre später noch?

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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Neunzehn Jahre liegen zwischen dem letzten Kreuzzug und diesem Comeback. Eine halbe Ewigkeit im Kinogeschäft. Steven Spielberg und George Lucas wagten 2008 die Wiederbelebung einer der prägendsten Abenteuerreihen der Filmgeschichte, mit einem sichtlich gealterten Harrison Ford unter dem ikonischen Fedora. Die Ära der Nazi-Schergen ist vorbei, Sowjets und außerirdische Artefakte rücken ins Zentrum. Der vierte Teil wechselt das Jahrzehnt und damit seine gesamte ikonografische Grundlage.

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Suicide Squad

2016 war das Jahr, in dem DC sein dunkleres Reservoir öffnete: Keine Superhelden, sondern Kriminelle sollten die Welt retten – oder zumindest Midway City. „Suicide Squad“ unter Regisseur David Ayer trat an mit einem neonbunten Ensemble, einem wilden Soundtrack und dem Versprechen, die Regeln des Blockbusterkinos zu brechen. Das Ergebnis spaltete Kritiker und Publikum auf eine Art, die selbst für das umstrittene DC Extended Universe ungewöhnlich war.

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Bloodsport

Ein geheimes Turnier in Hongkong, ein unbesiegbarer Champion, ein amerikanischer Herausforderer mit japanischem Lehrmeister: Die Ausgangslage klingt nach einer Fibel des Martial-Arts-Kinos. Genau diese Fibel schrieb Newt Arnold 1988 mit seiner Produktion für Cannon Films. Der Film basiert angeblich auf wahren Ereignissen, die sich nie belegen ließen. Seine kulturelle Wirkung jedoch ist messbar. Er machte Jean-Claude Van Damme zum Gesicht einer ganzen Actionwelle. Was macht diesen Kult nach fast vier Jahrzehnten noch lebendig?

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Akira

Manche Filme verändern die Wahrnehmung eines ganzen Genres. Katsuhiro Otomos „Akira“ aus dem Jahr 1988 gehört zweifellos dazu. Die Verfilmung des eigenen Mangas verband zum ersten Mal japanische Animationskunst mit erwachsenen Themen, dystopischer Tiefe und einer visuellen Dichte, die westliche Zuschauer bis dahin nicht für möglich gehalten hatten. Mit einem damals unerhörten Budget entstand ein Werk zwischen Cyberpunk und Body Horror, das bis heute nachwirkt. Welche Bilder dieses Films haben sich am tiefsten ins kollektive Gedächtnis der Popkultur eingebrannt?

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Resident Evil: Afterlife

2010 stand das Kino unter dem Schock von James Camerons „Avatar“ – und Paul W. S. Anderson zog die naheliegende Konsequenz: Er drehte den vierten Teil seiner Resident-Evil-Reihe erstmals vollständig in 3D. Mit Milla Jovovich als kampferprobter Alice, einem Budget von 60 Millionen Dollar und Camerons eigenem Kamerasystem schickte Anderson seine Zombie-Jägerin erneut ins Feld. Was dabei entstand, war ein Film zwischen technischem Ehrgeiz und dramaturgischer Erschöpfung.

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