Alzheimer ist eine Krankheit, die keine Dramatik braucht – sie ist bereits in sich dramatisch. Was ein Film darüber leisten kann, ist nicht die Erschütterung, sondern die Nähe: das Gefühl, einem Menschen dabei zuzusehen, wie er sich selbst verliert, ohne es ganz zu merken. Til Schweiger hat mit „Honig im Kopf" genau das versucht – eine Geschichte über Verlust, Enkelsein und die seltsame Zärtlichkeit zwischen Generationen.