Wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die gesellschaftlich weiter nicht voneinander entfernt sein könnten, entsteht entweder ein sozialpädagogisches Lehrstück oder ein lebendiger Film. „Ziemlich beste Freunde" ist eindeutig Letzteres. Das Regieduo Nakache und Toledano adaptierte die wahre Geschichte des Tetraphlegikers Philippe Pozzo di Borgo und seines Pflegers Abdel Yasmin Sellou mit großem Gespür für das Komische im Tragischen – und umgekehrt.