Darren Aronofsky hat sich mit Filmen wie „Requiem for a Dream" und „Black Swan" als Regisseur etabliert, der seine Figuren an die äußersten Grenzen des Erträglichen treibt. Mit seinem Bibelepik „Noah" aus dem Jahr 2014 verlegte er dieses Prinzip erstmals auf eine mythische Erzählung von globalem Ausmaß. Russell Crowe spielt einen Propheten, dessen Gottgläubigkeit in eiskalten Fanatismus umschlägt – eine Interpretation, die weltweit für Kontroversen sorgte. Was macht diesen Film so verstörend und so fesselnd zugleich?