Schweden im Winter: eine Landschaft, die Schönheit und Kälte in sich vereint, als wäre sie der ideale Schauplatz für Verbrechen, die über Jahrzehnte verborgen bleiben. David Fincher hat diese Ambivalenz erkannt und macht sie 2011 zum ästhetischen Fundament seines Thrillers „Verblendung". Basierend auf Stieg Larssons erstem Band der Millennium-Trilogie erzählt er von Schuld, Macht und einer jungen Frau, die sich beides nicht gefallen lässt. Was macht diesen Film so anders als das schwedische Original?