"Im Westen nichts Neues" beginnt mit jugendlichem Idealismus und endet in stiller Auslöschung. Die Handlung folgt einem jungen Soldaten und seinen Kameraden durch Stellungskämpfe, Rückschläge und persönliche Verluste. Zwischen Hunger, Kälte und Waffenstillstandsverhandlungen verliert sich jeder Bezug zur Ausgangsmotivation. Selbst nach Kriegsende fordert das System Leben, ohne sie zu registrieren.
"Der Deserteur" zeigt das Aufeinandertreffen dreier Menschen in einer verlassenen Berghütte kurz vor Kriegsende. Ein verletzter SS-Soldat, eine jüdische Frau und ein junges Mädchen versuchen gemeinsam zu überleben. Während draußen die Kämpfe andauern, offenbaren sich persönliche Abgründe. Als ein weiterer Mann in ihr Versteck eindringt, geraten die mühsam erarbeiteten Strukturen aus dem Gleichgewicht.