Wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die gesellschaftlich weiter nicht voneinander entfernt sein könnten, entsteht entweder ein sozialpädagogisches Lehrstück oder ein lebendiger Film. „Ziemlich beste Freunde" ist eindeutig Letzteres. Das Regieduo Nakache und Toledano adaptierte die wahre Geschichte des Tetraphlegikers Philippe Pozzo di Borgo und seines Pflegers Abdel Yasmin Sellou mit großem Gespür für das Komische im Tragischen – und umgekehrt.
Der im Jahre 2015 erschienene Film "Die Sprache des Herzens" wird im Frankreich des 19. Jahrhunderts angesetzt. Im Handlungsstrang vertraut ein Bauer seine junge Tochter, die taubstumm und blind ist, einer christlichen Anstalt an. Eine Schwester kümmert sich jedoch liebevoll um das Mädchen, worauf ein inniges Verhältnis entsteht.
Im deutschen Spielfilm "Einer wie Bruno" von 2011 geht es um die dreizehnjährige Radost, die nach dem Tod ihrer Mutter alleine mit ihrem Vater lebt, der unter einer Intelligenzschwäche leidet. Es geht um die Entwicklung von Radost, die allerlei versucht, um mit ihrem nicht ganz einfachen Vater auszukommen. Schließlich einigen sich die beiden.