Mai 1940: Rund 400.000 alliierte Soldaten sitzen in Dünkirchen in der Falle, eingekesselt von der Wehrmacht, mit dem Rücken zum Meer. Was folgt, ist eine der größten Rettungsoperationen der Militärgeschichte – und einer der außergewöhnlichsten Kriegsfilme des 21. Jahrhunderts. Christopher Nolan verzichtet auf Helden, auf Biografie, auf Erklärung. Er setzt auf etwas viel Radikaleres: die reine Erfahrung des Überlebens.
Bernhard Wickis "Die Brücke" ist eine erschütternde Darstellung des Kriegsendes, in dem sieben Jugendliche eine scheinbar wichtige Mission erhalten. Sie sollen eine Brücke verteidigen, ohne zu wissen, dass ihr Kampf völlig sinnlos ist. Der Film fängt eindringlich die Zerstörung der Jugend durch den Krieg ein und hinterfragt die Ideale, für die sie kämpfen. Ein packendes Drama, das die Schrecken des Krieges und die Manipulation junger Seelen bloßlegt.
Im Kriegsdrama "1917" folgen wir Lance Corporals Blake und Schofield, die im brutalen Ersten Weltkrieg eine dringende Nachricht überbringen müssen. Sam Mendes schafft es, die Schrecken des Krieges realistisch darzustellen, indem er die Zuschauer durch die Schützengräben und das Niemandsland führt, stets begleitet von einer ununterbrochenen Kameraführung.
Der amerikanische Kriegsfilm "Herz aus Stahl" aus dem Jahr 2014 stammt von Regisseur David Ayer. Top besetzt mit Brad Pitt, Shia LaBeouf und Logan Lerman. Der Film erzählt von den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges und einem amerikanischen Panzerkommandanten, der harte Entscheidungen treffen muss, um das Nazi-Regime endgültig zu zerstören.
Kathryn Bigelows preisgekrönter Thriller/Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker", das auf autobiografischen Erlebnissen basiert, handelt nicht nur von den Gräueltaten des Krieges sondern schildert gleichzeitig auch die psychologischen Folgen für alle Beteiligte, sodass am Ende auch die Grenzen zwischen „Freund“ und „Feind“ nicht mehr zu trennen sind.