Was braucht ein Katastrophenfilm wirklich? Eine starke Prämisse, überwältigende Bilder – und Figuren, denen man ihr Schicksal abnimmt. „San Andreas" liefert zwei dieser drei Zutaten mit großem Aufwand. Der Erdbeben-Blockbuster von Regisseur Brad Peyton aus dem Jahr 2015 setzt auf visuelle Wucht und ein bewährtes Ensemble, kämpft jedoch kontinuierlich gegen die Grenzen seines Drehbuchs.
"Greenland 2" beginnt fünf Jahre nach dem Einschlag des Kometen Clarke, der die Erde verwüstet hat. Die Garritys fliehen nach dem Einsturz ihres Bunkers über England und Frankreich zur vermuteten Sicherheitszone im Süden. Auf dem Weg verlieren sie Mitstreiter, geraten in Kämpfe und treffen schwerwiegende Entscheidungen. Die Reise endet in einem Gebiet, das sich als stabile Zuflucht herausstellt.
"Warfare" begleitet ein SEAL-Team während eines riskanten Einsatzes im irakischen Ramadi im Jahr 2006. Die Soldaten sichern ein Gebäude, das schnell zum Brennpunkt wird. Übersetzer, Verwundete und improvisierte Befehle prägen den Ablauf. Die angespannte Lage verschärft sich durch Rückschläge und fehlende Luftunterstützung. Mit präziser Kameraarbeit und intensivem Sound entsteht ein dichtes und körperliches Kriegserlebnis.