Vampire sind in der Filmgeschichte meist männlich, charismatisch und gefährlich. Dennis Gansel dreht diese Formel 2010 konsequent um: In „Wir sind die Nacht" sind alle Blutsauger Frauen – und die letzten Männer unter ihnen wurden vor Jahrhunderten von den eigenen Artgenossinnen vernichtet. Berlin bei Nacht wird zur Bühne für ein ungewöhnliches Ensemblestück über Freiheit, Unsterblichkeit und den Preis, den beides hat. Was macht dieser emanzipierte Vampirfilm wirklich aus seinem Konzept?
Manche Filme brauchen keine neue Idee – sie brauchen nur einen neuen Ort. „Hangover 2" vertraut auf genau diese Logik: Drei Männer, eine verwüstete Nacht, keine Erinnerung. Was einmal in Las Vegas funktionierte, wird diesmal in Bangkok erprobt. Die Stadt ist heißer, dreckiger, bedrohlicher. Ob das reicht, um aus einer Wiederholung ein eigenständiges Filmerlebnis zu machen – und warum Zach Galifianakis dabei der entscheidende Faktor ist?