Trauer verändert alles. Sie verändert, wie man spricht, wie man kämpft, und wie man Entscheidungen trifft. Ryan Coogler hat „Black Panther: Wakanda Forever" rund um diesen Gedanken gebaut – nicht als Ablenkungsmanöver, sondern als narratives Fundament. Das ist ungewöhnlich für eine Franchise, die sonst Gefühle für den nächsten Gag aufopfert. Angela Bassett, Letitia Wright, Lupita Nyong'o: Sie alle tragen den Film auf Schultern, die dieses Gewicht verdient haben.
Zehn Jahre nach einer globalen Pandemie liegt die Menschheit in Trümmern – und in den Wäldern nahe San Francisco hat eine Affengesellschaft ihre eigenen Regeln entwickelt. Dieser Ausgangspunkt klingt nach Science-Fiction-Routine, ist in „Planet der Affen: Revolution" jedoch der Beginn einer Geschichte über Misstrauen, Verrat und die erstaunliche Fragilität des Friedens. Matt Reeves vertraut seinen Figuren mehr als dem Spektakel. Was entsteht, wenn ein Blockbuster wirklich etwas zu sagen hat?