10-jähriges Jubiläum des Human Vision Film Festivals 2026
In diesem Jahr fand einmal mehr das Human Vision Film Festival statt und es war ein ganz besonderes Ereignis. Vor rund 10 Jahren wurde es gegründet, womit jetzt das Jubiläum gefeiert werden konnte. Erneut ging es dafür an den Spielboden in Dornbirn. Hier finden über das Jahr verteilt zahlreiche Veranstaltungen statt, so auch das Human Vision Film Festival.

Dieses Mal ging es vom 7. bis zum 15. März 2026. Das Programm hat viele interessante Filme umfasst, darüber hinaus dient das Festival auch als Begegnungsstätte. Es gab wieder viele Gespräche über Menschenrechte und kritische Fragen der Gesellschaft. Der Fokus liegt auch weiterhin auf dem Menschen und dessen konkrete Lebensrealität. Gegenwartsthemen werden ausführlich dargestellt und es werden Impulse gesetzt, wie Situationen verbessert werden können. Und natürlich ging es unterm Strich auch einfach um die Freude an der Sache. Den Rückblick auf das diesjährige Festival gibt es in diesem Artikel.
Das Human Vision Film Festival 2026
Das Jubiläum des 10. Human Vision sollte natürlich entsprechend gefeiert werden. Daher wurde für dieses Jahr ein ganz besonderes Programm gestaltet. Angesetzt wurde das Festival für die Tage vom 7. bis zum 15. März 2026. Und es ging einmal mehr an den Spielboden Dornbirn, wo das Festival auch schon das erste Mal vor zehn Jahren stattfand. Eine Woche lang gab es Filme zu sehen, ebenso aber gab es auch Gespräche, einen bunten Bazar, kulinarische Freuden und vieles mehr. Zahlreiche Partner sorgen dafür, dass das Festival in dieser Art umgesetzt werden kann. Unter anderem die Vorarlberger Plattform für Menschenrechte, Amnesty International, die Fachhochschule Vorarlberg, ifs Kinderschutz, Kaplan Bonetti, das Netzwerk Familie, die Lebenshilfe, die Rapunzel Buchhandlung und die Zirkushalle Dornbirn.
Schon im letzten Jahr wurde das Spendenprojekt „Vision for Gambia“ ins Leben gerufen, das im Zusammenhang mit dem Human Vision Film Festival besteht. Dahinter steht Malick Bah, der das Projekt initiiert hat. Daraus entwickelte sich der Verein „Weva – Help for Gambia„. Dieser setzt sich gemeinnützig dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen in Toranka Batanng und anderen Gemeinden in Gambia langfristig verbessern können. Es geht um nachhaltige Wirtschaft, um Bildung, Zugang zu sauberem Wasser, medizinische Grundversorgung und Bildung. Automatisch flossen 2 € von jedem verkauften Festival-Ticket in das Projekt, das man natürlich auch unabhängig davon unterstützen kann.
Das diesjährige Programm
Los ging es am Samstag, den 7. März. Ab 14 Uhr begann der Vision Bazar. Um 15 Uhr konnte man dann mit „Hola Frida“ den ersten Film sehen, der sich an Kinder ab 6 Jahren richtete. Im Großen Saal ging es dann um 18 Uhr mit „Wise Women“, einem Dokumentarfilm von Nicole Scherg, weiter. Weitere Filme in den nächsten Tagen waren „Ein Tag ohne Frauen“, „Austroschwarz“, „2000 Meters to Andriivka“, „Come on, come on“, „Yanuni“, „Das Geheimnis der Perlimps“, „Stoff – ein Spitzengeschäft“ und „O čo ide Idě (Ida’s Idea)“. Die Filme wurden sowohl im Kinosaal als auch im Großen Saal gezeigt. Dafür bieten die Veranstaltungsräume vom Spielboden die idealen Voraussetzungen. Es gab aber darüber hinaus noch weiteres Programm.

Der Bazar war der ideale Ort, um handgefertigte Einzelstücke zu finden, ebenso Kleider zu tauschen oder Bücher zu finden. Vor Ort war zudem auch der Weltladen Wolfurt, der sich für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum einsetzt. Auf Kulinarik und Austausch durfte man sich in der Kantine freuen. Hier gab es eine bunte Mischung verschiedener Speisen, die sich zu entdecken gelohnt haben. Unter anderem kolumbianisches Fingerfood und Hausgemachtes vom Ukrainischen Verein. Interessant war an diesen Tagen auch das Weltklimaspiel. Dabei handelt es sich um ein App-gestütztes Brettspiel, das über drei Tage im Workshopformat gespielt wurde. Es behandelt die Themen Klimawandel, Wirtschaft und soziale Entwicklungen.
Der Verein Spielboden
Mittlerweile hat der Spielboden schon einige Jahre auf dem Buckel, wurde er doch 1981 gegründet. Es handelt sich um das größte Kulturzentrum im österreichischen Bundesland Vorarlberg und befindet sich im Stadtteil Rohrbach. Die Räumlichkeiten sind die ehemalige Textilfabrik „Rhombergs Fabrik“. Heute finden hier jährlich zahlreiche Veranstaltungen statt. Dazu zählen Konzerte, ob Jazz, Rock oder Pop, Aktionstheater, Kindertheater, Tanzveranstaltungen, Kabarett und Comedy, Lesungen, Vorführungen von Filmen und Diskussionen und Vorträge. Organisiert ist der Spielboden als gemeinnütziger Verein, der sich vor allem durch Eintritts- und Pachteinnahmen sowie Sponsoring und Mitgliedsbeiträge finanziert.
Fazit
Das Human Vision Film Festival ist zu einer festen Institution geworden. In diesem Jahr fand es vom 7. bis zum 15. März statt und es war das 10-jährige Jubiläum. Und es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, ein Festival zu haben, das den Menschen in den Mittelpunkt rückt. Das wurde auf vielfältige Weise getan. Es wurden verschiedene Filme gezeigt, wobei es auch Angebote für das jüngste Publikum gab. Darüber hinaus gab es ein umfangreiches Programm, das Workshops, Diskussionen, einen Bazar und leckere Kulinarik umfasste. Erstmals wurde das Human Vision im Jahr 2016 durchgeführt. Der Austragungsort Spielboden wird dagegen schon seit 1981 betrieben.