2010 stand das Kino unter dem Schock von James Camerons „Avatar" – und Paul W. S. Anderson zog die naheliegende Konsequenz: Er drehte den vierten Teil seiner Resident-Evil-Reihe erstmals vollständig in 3D. Mit Milla Jovovich als kampferprobter Alice, einem Budget von 60 Millionen Dollar und Camerons eigenem Kamerasystem schickte Anderson seine Zombie-Jägerin erneut ins Feld. Was dabei entstand, war ein Film zwischen technischem Ehrgeiz und dramaturgischer Erschöpfung.