Sechs Jahrzehnte filmischer Evolution liegen zwischen Steven Spielbergs Ur-Dinosauriern und dem letzten Kapitel der Jurassic-World-Trilogie. Was einst mit einem einzigen Tier begann, das durch Gitter starrte, endet nun mit einer Welt, in der Urzeitechsen neben Menschen auf Feldern und Stadträndern streifen. Dieser Gedanke, so kühn wie folgerichtig, hätte das Material für ein radikal anderes Blockbuster-Kino geliefert. Was hat Regisseur Colin Trevorrow daraus gemacht?
"Elio" folgt einem Jungen, der durch einen Fehler zum Sprecher der Menschheit im All wird. Nach einem missglückten Funksignal trifft er auf fremde Lebensformen, gerät in politische Konflikte und muss sich gegenüber mächtigen Wesen behaupten. Seine Verbindung zur Erde bleibt bestehen, während er versucht, sich in der neuen Rolle zurechtzufinden und seinen eigenen Weg im Chaos zu erkennen.