Es gibt Filme, die ein Franchise begründen, und es gibt Filme, die eine Figur erschaffen. Jon Favreaus "Iron Man" aus dem Jahr 2008 gehört zur zweiten Kategorie – und das ist der entscheidende Unterschied. Robert Downey Jr. spielt Tony Stark mit einer Dichte, die den Marvel-Superhelden vom Comicpapier löst und in etwas Eigenständiges verwandelt. Was dieser Film über Schuld, Verantwortung und Metall zu sagen hat, klingt noch lange nach. Was macht einen Mann aus, der sich selbst neu erfindet?