Es gibt Filme, die ein Franchise begründen, und es gibt Filme, die eine Figur erschaffen. Jon Favreaus "Iron Man" aus dem Jahr 2008 gehört zur zweiten Kategorie – und das ist der entscheidende Unterschied. Robert Downey Jr. spielt Tony Stark mit einer Dichte, die den Marvel-Superhelden vom Comicpapier löst und in etwas Eigenständiges verwandelt. Was dieser Film über Schuld, Verantwortung und Metall zu sagen hat, klingt noch lange nach. Was macht einen Mann aus, der sich selbst neu erfindet?
Was passiert, wenn ein Mann, der sich für unverwundbar hält, plötzlich mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird? „Iron Man 2" aus dem Jahr 2010 stellt genau diese Frage – und versucht gleichzeitig, Action-Blockbuster, Charakterstudie und Franchise-Puzzlestück zu sein. Robert Downey Jr. spielt Tony Stark mit unnachahmlicher Lässigkeit, Mickey Rourke liefert einen Antagonisten mit echter Tragik.