„Einfach zu haben" beginnt mit einer Notlüge und endet mit einer öffentlichen Beichte via Webcam. Dazwischen liegt eine Geschichte über Gerüchte, soziale Währungen und den Preis des Schweigens, die 2010 erstaunlich viel zu sagen hatte und heute nicht weniger. Will Gluck inszeniert das Ganze mit leichter Hand, Emma Stone gibt der Hauptfigur Schärfe und Tiefe zugleich. Warum fühlt sich ein Film über das Schlaraffenland der Lüge so ehrlich an?