Die Prophezeiungen von Celestine

Die Prophezeiungen von Celestine“ ist eine Art Thriller aus dem Jahre 2006 und spielt im peruanischen Regenwald. John Woodson will unbedingt ein altes Manuskript finden, das angeblich Prophezeiungen über die Gegenwart zeigen soll. Die Regierung und die Kirche wollen den Abenteurer aber von seinem Plan abbringen, da niemand erfahren soll, was in der Zukunft die Menschen erwartet.

Die Prophezeiungen von Celestine
Dauer: 95 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: Armand Mastroianni
Produzenten: Salle Redfield
Hauptdarsteller: Matthew Settle, Thomas Kretschmann, Annabeth Gish
Nebendarsteller: Jürgen Prochnow
Studio: CLA
Sprachen: Deutsch

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John Woodson ist ein frisch entlassener Geschichtslehrer, der einer geheimnisvollen neunteiligen Schrift auf den Grund gehen möchte. Dabei gerät er in gefährliche Verwicklungen. Im Verlauf des Schicksals wird deutlich, dass das Schicksal ihn auf diesen Weg geführt hat, egal was diese Expedition für persönliche Konsequenzen mit sich bringt.

Besetzung, Regie und Drehorte

Der Thriller „Die Prophezeiungen von Celestine“ wurde unter der Regie von Armand Mastroianni gedreht und wurde in den USA von James Redfield, Barnet Brain, Terry Collie und Beverly J. Camhe produziert. Insgesamt dauert der Film 99 Minuten. Für die musikalische Untermalung war Nuno Malo zuständig, während für die Kamera und den Schnitt R. Michael Givens, Scott Vickrey und Maysie Hoy zuständig.

Die Besetzung des Films ist überschaubar. Die Hauptrolle „John“ wurde von Matthew Settle gespielt. Thomas Kretschmann übernahm die Rolle von Wil, Sarah Wayne Callies von Marjorie und Annabeth Gish von Julia. Kardinal Sebastian wurde von Héctor Elizondo, Vater Sanchez von Joaquim de Almeida, Jensen von Jürgen Prochnow, Dobson von John Aylward, Vater Jose von Castulo Guerra und Miguel von Obba Babatundé gespielt.

Handlung & Inhalt vom Film „Die Prophezeiungen von Celestine“

John Woodson ist am Scheideweg seines Lebens, denn sein Jb als Geschichtslehrer am Gymnasium wurde ihm für immer gekündigt. Nun hat er keine Ahnung, was er mit seiner Zukunft noch anfangen soll. Er stellt enttäuscht fest, dass irgendetwas geschehen muss, dass er normal weiterleben kann.

 

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Genau in dieser Zeit unterhält sich John über einen Anruf mit seiner guten Freundin Charlene, die als Journalistin arbeitet. Da sie einen Zwischenstopp in seiner Stadt macht, treffen sie sich zum Abendessen. Dabei erzählt Charlene, wie es in Peru gewesen ist.Sie berichtet von einem Retreats namens Viciente, der der Grund dafür war, dass sie sich überhaupt an ihren Freund John erinnert hat. Dort sei nämlich eine antike Gruppe unterwegs, die nach alten Schriften suchen, um eine Prophezeiung zu finden, die schon vor Christi Geburt geschrieben wurde.

Diese Prophezeiung besteht angeblich aus neun Erkenntnissen. Es wird in der Schrift vorhergesehen, dass irgendwann eine Zeit kommen würde, in welcher die Unrast und Gewaltbereitschaft in der Welt zu einem neuen Leben führen würde. Dieses Erwachen würde wahrscheinlich aus allen religiösen Traditionen kommen und zu mehr Spiritualität und Zwischenmenschlichkeit führen. Es geht um die Umorientierung in den Kulturen, die sich auf die Menschen des 21. Jahrhundert auswirken würde. Die Zeit scheint genau JETZT gekommen zu sein. Charlene möchte von John, dass dieser nach Peru geht. Dieser ist zuerst wütend, weil er an Märchen nicht glaubt. In seinem Briefkasten entdeckt er dann einen Reiseprospekt über Peru und Bucht spontan einen Platz am nächsten Tag.

Im Flugzeug lernt er dann einen Professor kennen, der ebenfalls über die Manuskripte und Vater Jose Bescheid weiß. Der Professor weiß auch, dass die Schriften echt sind und im fünften oder sechsten Jahrhundert vor Christus verfasst wurden. Damals wurden die Schriften in einer Holztruhe im 16. Jahrhundert gefunden. Der Professor meint sogar, dass jemand aus der Franziskaner Kirche auf Anlass von Paps Coelestinus V. die Schriften vergraben hätte. Acht der Manuskripte wurden schon entdeckt. Nur die neunte fehlt noch. Die Wege von John und dem Professor enden nach der Landung. John denkt an die schöne Frau, die er am Flughafen entdeckt hat und geht zu seinem Hotel.

Bei einem Spaziergang lernt er dann Vater Jose kennen. Sie unterhalten sich, doch kurz darauf werden sie von bewaffneten Männern überfallen. Der Priester will, dass John geht. Ein hochrangiger Agent namens Robert Jensen will unbedingt wissen, wo sich das neunte Manuskript befindet. John flieht, weil er Hilfe holen will. Er sieht nur noch, wie auf den rieselt mit einer Pistole gezielt wird. Er sucht nach dem Professor und geht mit diesem zum Ort des Geschehens zurück. Es ist keine Spur von Gewalt zu erkennen. Kurz danach wird auch der Professor entführt.

 

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John wird von einem Fremden namens Wil in Sicherheit gebracht. Dieser erklärt ihm, was los ist. John darf nämlich weder zurück ins Hotel gehen noch Hilfe von der Amerikanischen Botschaft suchen. John sollte nämlich dabei helfen, dass neunte Manuskript zu finden. Wil sagt, dass die Menschen lernen müssten zu manifestieren und, dass sie bestimmte Begebenheiten in ihrem Leben formen könnten. John versteht schnell, dass er der einzige ist, der das neunte Manuskript finden kann.

Auf der Reise nach Viciente schläft er sehr schlecht und träumt von einem kleinen Mädchen und von alten Ruinen. Bald darauf kommen Wil und John an dem Ort an, von dem John geträumt hat. Es werden die Ruinen von Celestine gezeigt. Hier wurden nämlich die alten Schriften gefunden. Miguel heißt sie in der mystischen Oase willkommen und wird Julia vorgestellt. Diese ist der Ansicht, dass das neunte Manuskript kein Schriftstück sei, sondern, dass sie alle lediglich eine Erkenntnis bekommen würden. John müsste jetzt lernen, sich einer höheren Wahrnehmung zu öffnen. John entdeckt dann Marjorie, die die schöne Frau ist, die er am Flughafen schon gesehen hat. Sie erklärt ihm den Energiefluss der Menschen. Er müsste endlich damit aufhören, andere Menschen kontrollieren zu wollen. Nur so könnte sich sein Schicksal in Viciente erfüllen.

Bald wird die Gruppe in die Flucht gezwungen. Marjorie und Julia sind zwar im Besitz der Manuskripte, werden aber gleichzeitig von Wil und John getrennt. Sie finden auf Umwegen wieder einander und landen danach zusammen im Kreuzfeuer einer aufständischen Gruppen. John ist mittlerweile ganz verzweifelt, doch als er vom Militär verfolgt wird, trifft die Erkenntnis wie ein Schlag ein. Er muss der neuen Wahrnehmung öffnen, wie sie in der Prophezeiung beschreiben ist und sein Schicksal ist es, die neunte Erkenntnis zu finden.

Am Ende ist John mit seinen Freunden dem Mädchen aus seinen Träumen bei den Ruinen von Celestine, bei denen ihm die Zukunft der Menschheit enthüllt wird.

Fazit & Kritiken zum Film „Die Prophezeiungen von Celestine“

In „Die Prophezeiungen von Celestine“ geht es um esoterische Ideen. Leider ist die Umsetzung etwas gescheitert. Das meint zumindest das Lexikon des Internationalen Films. Bei Rotten Tomatoes konnte man auf nur eine positive Rezension finden und zwar, dass der Film unbeholfen sei, weil einfach zu viel gleichzeitig passiert und man den ganzen Geschehen einfach nicht mehr folgen kann. Obwohl es sich eigentlich um eine sehr schöne Filmidee handelt, kam der Film „Die Prophezeiungen von Celestine“ auf den dritten Platz der schlechtesten Filme. Der Film ist irgendwie zusammengebastelt und die Charaktere agieren miteinander zu oberflächlich. Außerdem ist die Erkenntnis nicht so spannend, wie alle eigentlich erwartet hatten.

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