Open Water 2 – Im Wasser hört dich Niemand schreien

Open Water 2“ ist ein Psychothriller von Hans Horn aus dem Jahr 2006 und erzählt die Geschichte von Highschool Freunden, die auf offener See um ihr Überleben kämpfen. Die sechs Freunde Zach, Amy, James, Lauren, Dan sowie dessen Freundin Michelle sehen sich nach Jahren das erste Mal wieder. Natürlich muss dieses Wiedersehen gefeiert werden und die Freunde entscheiden sich für einen Trip auf einer Luxusjacht, weit entfernt von der Küste.

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Open Water 2
Dauer: 91 Min.
FSK: ab 12 Jahren
Jahr:
Regie: Hans Horn
Hauptdarsteller: Susan May Pratt, Richard Speight Jr., Niklaus Lange, Ali Hillis, Cameron Richardson
Nebendarsteller: Dan Maag, Bernhard Jasper, Christian Lonk, Frank Godt, Stephan Barth
Studio: Universum Film GmbH
Sprachen: Deutsch

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Die Stimmung könnte nicht besser sein, noch dazu fließt reichlich Alkohol. Zudem lädt die See zum Schwimmen ein. Während sich alle mehr oder weniger freiwillig ins Wasser begeben, wird ihnen eine Sache klar – niemand hat daran gedacht, die Bootsleiter herunterzulassen. Die sechs Freunde sitzen auf offenem Meer fest, ohne jegliche Möglichkeit auf die Yacht zurückzukehren – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Besetzung, Regie und Drehorte

Der Film „Open Water 2“ (orig. „Open Water 2: Adrift“) wurde von Hans Horn im Jahr 2006 inszeniert. Am Drehbuch beteiligt waren Adam Kreutner und David Mitchell. Aufgrund von Marketinggründen wurde eine Fortsetzung des bekannten „Open Water“ gedreht, jedoch ist „Open Water 2“ von einem anderen Produzenten. Laut Produktion basiert die Handlung des Films auf einer wahren Begebenheit.

Am Set beteiligt waren die Schauspieler Erich Dane, Niklaus Lange und Ali Hillis. Darüber hinaus spielten noch Susan May Pratt, Richard Speigth Jr. Und Cameron Richardson mit. Drehort war der südeuropäische Inselstaat Malta. Der Film erschien erstmals am 10. 08. 2006 in den deutschen Kinos. Für die Produktion des Filmes waren Philip Schulz-Deyle und Dan Maag Deyle verantwortlich. Den musikalischen Hintergrund übernahm Gerad Baumann. Kamera und Schnitt lag in den Händen von Bernhard Jasper und Christian Lonk. Originalsprache des Filmes ist Englisch.

Handlung & Inhalt vom Film „Open Water 2“

Eine Gruppe alter Highschool-Freunde wollen eine Wiedersehensfeier auf einer Luxusyacht mitten im Meer veranstalten. Viel hat sich bei den Freunden verändert: James und seine Frau Amy haben ein Kind, Lauren ist nun mit Zach zusammen und der angeblich reiche Playboy Dan hat es geschafft, sich eine Blondine namens Michelle zu angeln. Der Wochenendendausflug wurde von Dan arrangiert – die Yacht gehört jedoch seinen Chef, obwohl er immer wieder behauptet, dass sie ihm gehöre.

 

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Bereits während die Freunde die Küste verlassen, wird ein gedämpfter Ton angeschlagen, um die kommenden Themen der Isolation und Verlassenheit näherzubringen. Die Freunde segeln immer weiter in die offene See hinaus, ganz aller Freude von Amy. Diese leidet an einer sogenannten Aquaphobie, da sie als kleines Kind ihren Vater ertrinken sah. Aus diesem Grund trägt sie auch eine Schwimmweste.

Nachdem die Gruppe eine Weile lang gefahren ist, entscheiden sie sich, zu baden. Jeder macht sich bereit, ins Wasser zu springen – bis auf Amy, die lieber an Bord bei ihrem Baby bleiben will. Dan scheint dies jedoch wenig zu interessieren, packt sie daher und springt mit ihr gemeinsam. Amy erleidet einen Schock und verliert nur wenige Sekunden später das Bewusstsein.

Die Freunde wollen sie unverzüglich wieder auf die Yacht bringen, stellen aber mit Entsetzen fest, dass sie vergessen haben, die Badeleiter ins Wasser zu lassen. Schon bald erkennt die Gruppe, dass sie ohne fremde Hilfe nicht mehr an Bord kommen, da sich die Treppe gut zusammengeklappt ungefähr zwei Meter über ihren Köpfen befindet.

Es bricht Panik aus. James versucht unterdessen von der Unterseite in die Yacht zu kommen, stößt sich aber auf tödliche Weise den Kopf. Er stirbt nur wenige Zeit später in Amys Armen aufgrund einer Schädelfraktur. Den Freunden wird schnell klar, dass sie dem Tod geweiht sind, da weit und breit keine Hilfe zu sehen ist.

Zach gibt jedoch nicht auf, sondern versucht mithilfe eines Messers ins Boot zu gelangen. Dies geht jedoch gehörig schief und er ersticht sich unabsichtlich selbst, als er von Dan aufgehalten wird. Michelle entschließt sich dazu, von den anderen wegzuschwimmen, ertrinkt jedoch kurze Zeit später. Dasselbe Schicksal trifft auch Lauren, die sich immer weiter vom Boot entfernt, um Hilfe zu holen. Auch sie wird von den anderen nie mehr wieder gesehen.

Letzten Endes bleiben nur noch Dan und Amy übrig. Der junge Mann hat einen plötzlichen Einfall und zerbricht seine Taucherbrille. Mithilfe eines Splitters schafft er es, sich am Rumpf der Luxusyacht festzukrallen und sich nach oben zu ziehen. Auf diese Weise schafft es Amy, zurück ins Boot zu klettern und die Leiter ins Wasser zu lassen.

Dan entschließt sich jedoch nicht ins Boot zu klettern, sondern entfernt sich immer weiter von der Yacht. Amy überwindet ihre Angst und springt wieder ins Wasser, um ihren letzten übrig gebliebenen Freund zu retten. Die letzten Szenen zeigen ein weinendes Baby, eine geistesabwesende Amy an Deck sowie einen regungslosen Dan. Im Abspann heißt es, dass beide überlebt, sich aber nie mehr wiedergesehen haben.

Fazit & Kritiken zum Film „Open Water 2“

Regisseur Hans Horn spielt in diesem Psychothriller mit den Urängsten der Menschen. Sechs Freunde befinden sich auf offener See, ohne jegliche Möglichkeit wieder an Deck zu kommen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger „Open Water„, der sich besonders durch wackelnde Kameraaspekte und Haie auszeichnete, konzentriert sich Horn in diesem Film vollkommen auf die Charakterentwicklung. Was geht in einem Menschen vor, der sich in einer solchen Situation befindet? Arbeitet er mit den anderen zusammen oder stellt er sich gegen sie?

Trotz des eigentlich spannenden Konzeptes werden die Zuschauer kaum in diese Psychowelt hineingezogen. Dies liegt jedoch größtenteils an den Schauspielern, da diese den Charakteren kaum Leben einhauchen. Daher bleibt es nur bei wenigen aufrüttelnden Szenen. Zuseher können daher den Überlebenskampf relativ gelassen betrachten, ohne jegliche Gefühlsregung – ob dies gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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