Rhetorik kann eine Waffe sein, ein Schutzschild oder ein Schlüssel zu Türen, die sonst verschlossen bleiben. Sönke Wortmann erzählt in seiner Neuverfilmung eines französischen Kinohits von einer Juraprofessor und einer Studentin, die durch einen Skandal zu einer ungewöhnlichen Zweckgemeinschaft werden. Dabei geht es um mehr als sprachliche Schlagfertigkeit. Es geht um Herkunft, Ansehen und das Recht auf eine eigene Stimme. Kann ein Film mit sichtbar geglätteten Kanten trotzdem politisch relevant bleiben?
Die Dokumentation "Zwischen den Stühlen" ist ein Film von Jakob Schmidt über den Vorbereitungsdienst zum Lehramt. Im Mittelpunkt stehen die Referendare Anna, Katja und Ralf und ihre praktische Ausbildung zum Lehrer. Dabei zeigt Schmidt nicht nur die Protagonisten mit ihren Problemen, Belastungen und dem Leistungsdruck, sondern auch das System Schule.
Der im Jahre 2015 erschienene Film "Die Sprache des Herzens" wird im Frankreich des 19. Jahrhunderts angesetzt. Im Handlungsstrang vertraut ein Bauer seine junge Tochter, die taubstumm und blind ist, einer christlichen Anstalt an. Eine Schwester kümmert sich jedoch liebevoll um das Mädchen, worauf ein inniges Verhältnis entsteht.