Eine nächtliche Hotelbar in Tokio, zwei schlaflose Amerikaner und die Leuchtreklamen einer fremden Metropole – mehr braucht Sofia Coppola nicht, um einen modernen Klassiker zu erschaffen. Ihr zweiter Spielfilm gewann 2004 den Oscar für das beste Originaldrehbuch und katapultierte die Regisseurin in die erste Reihe des Autorenkinos. Bill Murray und Scarlett Johansson bilden ein ungleiches Duo, das sich jenseits gängiger Liebesklischees findet. Die Melancholie der Begegnung hallt bis heute nach. Warum berührt dieser stille Film über zwei Jahrzehnte später noch immer so tief?