Ein zorniger Teenager, eine neue Schule im sonnigen Florida und ein unterirdisches Kampfturnier mit klingendem Namen: Jeff Wadlow servierte 2008 mit „The Fighters" eine Mischung aus Coming-of-Age-Drama und Mixed-Martial-Arts-Spektakel. Der Film wollte zugleich prügeln und predigen, Adrenalin und Moral liefern, Youtube-Kultur und Mentorenmythos verweben. Zwischen Sean Faris als gebrochenem Helden, Djimon Hounsou als wortkargem Lehrmeister und Cam Gigandet als reichem Widersacher entstand ein Werk, das sein Genre neu vermessen wollte. Gelingt dieser Spagat zwischen Arthouse-Ambition und Kampfsport-Kino wirklich?