Erinnerung ist keine neutrale Erzählerin. Sie wählt aus, verdichtet und taucht alles in ein Licht, das die Gegenwart nie ganz erreicht. Kenneth Branaghs „Belfast" beruht auf seinen eigenen Kindheitsjahren in der nordirischen Hauptstadt, wo er als Protestant in einem geteilten Viertel aufwuchs, bevor die Familie nach England zog. Der Film folgt diesem Aufbruch durch die Augen des neunjährigen Buddy.