Seit den Anfängen des Superhelden-Kinos trägt der Held das Kostüm mit Überzeugung. Er kämpft, er rettet, er leidet – und er steht dazu. John Hancock aus dem Jahr 2008 macht das anders. Er trinkt, beleidigt, zerstört und interessiert sich kaum für den Dank der Öffentlichkeit. Regisseur Peter Berg und Will Smith haben eine Figur entworfen, die den klassischen Heldenweg verweigert – und dabei auf eine überraschende mythologische Tiefe stößt. Was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Experiment?