Coq au Vin ist ein Gericht, das Geduld braucht. „Kokowääh", der gleichnamige Film von Til Schweiger aus dem Jahr 2011, verlangt von seinem Protagonisten Henry ebenfalls etwas Ungewohntes: stillzuhalten und hinzuschauen. Mit mehr als vier Millionen Kinobesuchern gehörte er zu den meistgesehenen deutschen Filmen des Jahres – und das nicht ohne Grund. Schweiger inszeniert mit einem klaren Blick auf das, was Familien zusammenhält, auch wenn sie auf dem Papier gar keine sind.