Eine verlorene CD im Fitnessstudio, zwei großspurige Nichtskönner und ein CIA-Apparat, der am eigenen Informationsapparat scheitert: Joel und Ethan Coen nehmen 2008 die Konventionen des Spionagethrillers auseinander und ersetzen sie durch eine Studie menschlicher Selbstüberschätzung. George Clooney, Brad Pitt, Frances McDormand, John Malkovich und Tilda Swinton spielen Figuren, die in ihrer Verblendung an Tragödienhelden erinnern – ohne je Größe zu erreichen. Carter Burwells Taiko-Score treibt das Ganze voran.
"Willkommen bei den Hartmanns" zeigt, wie eine Familie in München ihr Leben neu sortieren muss, als sie einen Geflüchteten aufnimmt. Alte Konflikte brechen auf, neue Verbindungen entstehen, Missverständnisse führen zu Reibung. Der Film stellt private Themen neben gesellschaftliche Spannungen und verknüpft Alltag, Integration und Familienleben auf direkte, oft humorvolle Weise.