Es gibt Filme, die das Publikum unterhalten wollen. Und dann gibt es Filme, die es herausfordern – die fragen, ob man wirklich bereit ist für das, was man sich da ansieht. Darren Aronofskys „Mother!" aus dem Jahr 2017 gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Was als ruhiges Kammerspiel beginnt, entwickelt sich zu einer apokalyptischen Schöpfungsallegorie, die religiöse Ikonografie mit roher Gewalt verbindet.