Es gibt Filme, die ein Franchise begründen, und es gibt Filme, die eine Figur erschaffen. Jon Favreaus "Iron Man" aus dem Jahr 2008 gehört zur zweiten Kategorie – und das ist der entscheidende Unterschied. Robert Downey Jr. spielt Tony Stark mit einer Dichte, die den Marvel-Superhelden vom Comicpapier löst und in etwas Eigenständiges verwandelt. Was dieser Film über Schuld, Verantwortung und Metall zu sagen hat, klingt noch lange nach. Was macht einen Mann aus, der sich selbst neu erfindet?
Es gibt Filme, die ihr Genre lieben, und solche, die es hassen. Selten begegnet man einem Film, der beides gleichzeitig versucht. „Isn't It Romantic" macht sich über die romantische Komödie lustig – und produziert dabei eine. Rebel Wilson spielt eine Architektin, die nach einem Unfall in einer absurden RomCom-Parallelwelt aufwacht, in der alle Männer sie anhimmeln und New York unfassbar sauber ist. Der Film stellt die entscheidende Frage: Ist es möglich, ein Genre zu demontieren, ohne es heimlich zu umarmen – oder verrät sich jede Parodie am Ende selbst?