Ein alter Mann erschießt einen angesehenen Industriellen. Er schweigt danach zu allem. Kein Motiv, keine Erklärung, keine Reue – zumindest keine, die er freiwillig preisgibt. Was wie ein simpel gelagerter Mordfall beginnt, entpuppt sich als Abrechnung mit einem Kapitel bundesdeutscher Rechtsgeschichte, das viele lieber vergessen hätten. Der Film „Der Fall Collini" erzählt davon, wie Recht und Gerechtigkeit zwei sehr verschiedene Dinge sein können.