Manche Filme wissen genau, wovon sie handeln, und täuschen etwas anderes vor. Das Regiedebüt von Marc Webb aus dem Jahr 2009 gehört zu dieser Kategorie. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine verspielte Liebeskomödie mit charmantem Hauptpaar und eingängigem Indie-Soundtrack. Hinter der leichten Oberfläche verbirgt sich jedoch eine erstaunlich genaue Studie über Projektion, Selbsttäuschung und die Arbeit der Erinnerung.
Was wäre, wenn eine Fernbedienung entscheiden könnte, welche Momente deines Lebens du überspringst – und welche du verpasst? Adam Sandler spielt in Frank Coracis Fantasy-Komödie "Klick" einen Architekten, dem genau das passiert: Er glaubt, sein Leben zu optimieren, und verliert dabei das Wesentliche. Der Film aus dem Jahr 2006 pendelt zwischen Situationskomik und echter Erschütterung – und fragt nebenbei, was von einem Leben übrig bleibt, wenn man es auf Autopilot stellt. Lohnt sich der Kinobesuch trotz allem?