Im Sommer 2007 sprachen 17 Millionen Fernsehzuschauer in den USA gleichzeitig über denselben Film – ein Rekord, der bis heute im US-Kabelfernsehen Bestand hat. Kenny Ortega verließ mit seinem zweiten „High School Musical" die vertrauten Schulkorridore und tauschte sie gegen einen sonnendurchfluteten Country Club. Was klingt wie eine bloße Kulissenverschiebung, wirft eine ernsthaftere Frage auf: Trägt ein Erfolgsrezept, wenn man es in neues Territorium verschleppt, oder verliert es dabei seinen wesentlichen Reiz?