Terry Gilliam hat immer Filme über Menschen gemacht, die aus der Welt herausfallen. In „The Zero Theorem" treibt er dieses Motiv auf die Spitze: Qohen Leth wartet auf einen Anruf, der ihm den Sinn seines Lebens erklären soll – und verbringt eben dieses Leben damit, auf ihn zu warten. Eine mathematische Formel, eine virtuelle Liebe und ein allwissender Konzernchef umkreisen ihn wie Planeten um ein schwarzes Loch. Was passiert, wenn die Antwort auf alle Fragen nur das Nichts ist?
Ben Stiller gilt als versierter Komödienspezialist, seine Regiearbeiten zeigen jedoch eine andere Seite. Mit „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" wagt er sich an einen Stoff, der bereits 1947 mit Danny Kaye verfilmt wurde. Die Neuinterpretation verzichtet weitgehend auf Slapstick und setzt stattdessen auf visuelle Opulenz und melancholischen Ton. Stiller spielt einen Mann, der sich in Tagträumen verliert, bis ihn das Leben selbst in die Pflicht nimmt. Die Reise führt von New York über Grönland und Island bis nach Afghanistan.