Zwei Jahrzehnte nach seinem kultigen Erstling meldet sich Guy Ritchie auf vertrautem Terrain zurück. Mit „The Gentlemen" liefert der britische Regisseur 2019 eine Gangster-Komödie, die zugleich Rückbesinnung und ironische Selbstreflexion ist. Matthew McConaughey spielt einen Drogenbaron im Ausstiegsmodus, Hugh Grant in seiner Paraderolle als schmieriger Schnüffler. Hinzu kommen Colin Farrell, Charlie Hunnam und Michelle Dockery in einem Ensemble, das jede Szene mit Lust am Spiel auflädt.
Ein Hochhaus in Jakarta, ein winziges Budget, eine Kampfkunst, die der Westen kaum kannte – und ein walisischer Regisseur, der all das zu einem der intensivsten Actionfilme des Jahrzehnts zusammenführte. Gareth Evans drehte „The Raid" 2011 für rund 1,1 Millionen Pfund und schuf damit ein Werk, das Hollywood-Produktionen mit zehnfachem Budget in puncto Körperlichkeit und Inszenierungspräzision weit hinter sich ließ.
Das East End der Sechzigerjahre war kein Ort für halbe Maßnahmen – und die Kray-Zwillinge waren keine halben Gangster. Reggie und Ronnie Kray teilten in "Legend" Blut, Territorium und eine gemeinsame Skrupellosigkeit, trennten sich jedoch in allem, was einen Mann ausmacht: Kontrolle, Instinkt, Verstand. Dass Brian Helgeland ihre Geschichte nun als Film erzählt, war nur eine Frage der Zeit. Die eigentliche Frage war, welcher Darsteller das Gewicht dieser Doppelrolle schultern könnte – und ob das Drehbuch ihm dabei standhält.
"Furioza" führt Dawid nach Jahren im chirurgischen Alltag zurück zu einer Gruppe, die durch Gewalt und interne Rivalitäten geprägt bleibt. Dzikas Druck zwingt ihn zur verdeckten Mitarbeit, während Golden eigene Absprachen verfolgt und nach Kaszubs Tod die Führung übernimmt. Die internen Brüche verschärfen sich, bis Dawid im Klub auf einen entscheidenden Konflikt trifft, der die Gruppe nachhaltig verändert.