Ein Mann stirbt einsam in einem Palast, den niemand betreten darf. Sein letztes Wort hallt durch die leeren Hallen und wird zum Rätsel einer ganzen Nation. Orson Welles schuf 1941 mit „Citizen Kane" sein legendäres Regiedebüt und revolutionierte das Kino im Alleingang. Das Porträt eines Medienmoguls, der alles besitzt außer Nähe, gilt bis heute als Meilenstein der Filmgeschichte. Neun Oscar-Nominierungen, Platz eins bei unzähligen Bestenlisten, endlose Deutungsversuche. Was macht ein Werk nach achtzig Jahren noch so unverbraucht?