Videospiele und Kino teilen mehr als nur Bilder und Klang – sie teilen den Anspruch, Welten zu erschaffen, in die man eintaucht. Als 2016 die Spielreihe „Assassin's Creed" auf die große Leinwand kam, war die Erwartung enorm: Starbesetzung, ein dreistelliges Millionenbudget, ein Regisseur mit Gespür für düstere Historiendramen. Was dabei entstand, ist ein Film zwischen Faszination und Frustration.
"Here" zeigt die Geschichte eines Hauses über Jahrhunderte hinweg. Nach der Eiszeit siedelten indigene Gemeinschaften dort, später entstand ein Wohnhaus. Verschiedene Generationen bewohnen es, erleben Freude und Verluste. Familien ziehen ein, hinterlassen Erinnerungen und geben das Zuhause weiter. Als ein Mann mit seiner dementen Frau zurückkehrt, versucht er, ihre vergangenen Erlebnisse wiederzubeleben.
"Capone" zeigt die letzten Jahre des berüchtigten Chicagoer Gangsters Al Capone, dargestellt von Tom Hardy. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis lebt Capone mit seiner Familie in Florida, überwacht vom FBI, das nach seinem versteckten Vermögen sucht. Der Film konzentriert sich auf Capones geistigen und körperlichen Verfall aufgrund unbehandelter Neurosyphilis. Capone kämpft mit Halluzinationen und Erinnerungen an seine kriminelle Vergangenheit.
"The Adam Project" verbindet die Genres Science-Fiction und Drama, indem es die Geschichte von Adam Reed erzählt, einem Piloten aus der Zukunft, der versehentlich im Jahr 2022 landet. Dort trifft er auf sein jüngeres Selbst und gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, eine dystopische Zukunft zu verhindern. Die Begegnung fördert eine ungewöhnliche Verbundenheit und Mut zur Veränderung.