Komödien: lustige Filme, die dich garantiert zum Lachen bringen

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Free Guy

Ein blaues Hemd, ein Bankjob und ein Goldfisch. Mehr braucht Guy nicht, um glücklich zu sein. Die Bankräuber am Mittag gehören zu seinem Alltag wie der Morgenkaffee. Dass seine Welt aus Pixeln besteht, ahnt er nicht. Shawn Levys „Free Guy“ schickt Ryan Reynolds als erwachenden Nicht-Spieler-Charakter durch eine Videospielstadt voller schiefer Helden und schusswütiger Avatare. Zwischen Code und Kaugummieis stellt sich eine Frage, die größer ist als jedes Actionspiel: Kann ein programmiertes Leben echter werden als ein echtes?

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Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?

Eine verlorene CD im Fitnessstudio, zwei großspurige Nichtskönner und ein CIA-Apparat, der am eigenen Informationsapparat scheitert: Joel und Ethan Coen nehmen 2008 die Konventionen des Spionagethrillers auseinander und ersetzen sie durch eine Studie menschlicher Selbstüberschätzung. George Clooney, Brad Pitt, Frances McDormand, John Malkovich und Tilda Swinton spielen Figuren, die in ihrer Verblendung an Tragödienhelden erinnern – ohne je Größe zu erreichen. Carter Burwells Taiko-Score treibt das Ganze voran.

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American Beauty

Ein Einfamilienhaus, ein makelloser Rasen, eine vierköpfige Familie beim Abendessen – die Kulisse könnte aus einem Werbespot stammen. Unter dieser polierten Oberfläche brodelt es jedoch gewaltig. Sam Mendes legte 1999 mit seinem Regiedebüt eine der präzisesten Demontagen des amerikanischen Traums vor, die das Kino der letzten Jahrzehnte hervorgebracht hat. Fünf Oscars, drei Golden Globes, sechs BAFTAs – die Auszeichnungen sprechen eine eindeutige Sprache.

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Isn’t It Romantic

Es gibt Filme, die ihr Genre lieben, und solche, die es hassen. Selten begegnet man einem Film, der beides gleichzeitig versucht. „Isn’t It Romantic“ macht sich über die romantische Komödie lustig – und produziert dabei eine. Rebel Wilson spielt eine Architektin, die nach einem Unfall in einer absurden RomCom-Parallelwelt aufwacht, in der alle Männer sie anhimmeln und New York unfassbar sauber ist. Der Film stellt die entscheidende Frage: Ist es möglich, ein Genre zu demontieren, ohne es heimlich zu umarmen – oder verrät sich jede Parodie am Ende selbst?

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Er ist wieder da

Wenn ein deutscher Film den verhasstesten Mann des 20. Jahrhunderts als Komödienfigur inszeniert, ist der Skandal programmiert. David Wnendt wagt genau diesen Balanceakt und stellt Oliver Masucci als erwachten Diktator mitten auf deutsche Straßen. Echte Passanten, echte Stammtische, echte NPD-Zentralen begegnen dabei einer Figur, die eigentlich nur im Geschichtsbuch stehen sollte. Die Grenzen zwischen Satire und Feldstudie verwischen auf unheimliche Weise.

Man lernt nie aus cover

Man lernt nie aus

in siebzigjähriger Witwer als Praktikant im jungen Mode-Startup – die Prämisse klingt nach einem Komödien-Konzept, das leicht ins Peinliche abrutschen könnte. Nancy Meyers zeigt 2015 mit ihrem Film jedoch, wie man aus einer Generationskonstellation echte Wärme schöpft, ohne in Klischees zu versinken. Robert De Niro und Anne Hathaway tragen die ungleiche Freundschaft mit bemerkenswerter Chemie durch 121 Minuten Laufzeit. Warum der Film trotz gelungener erster Hälfte am Ende nicht ganz einlöst, was er verspricht?

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Der Rausch

Was bleibt, wenn der Rausch vorbei ist? Thomas Vinterbergs gleichnamiger Film, ausgezeichnet mit dem Oscar für den besten internationalen Film, stellt diese Frage nicht laut, sondern lässt sie im Raum stehen. Vier befreundete Gymnasiallehrer in Kopenhagen starten ein Experiment mit Alkohol, und für eine Weile scheint die Welt tatsächlich besser zu werden: der Unterricht lebendiger, die Ehen wärmer, das Leben erträglicher. Dann kommt der Morgen danach. Was genau dieser Film über uns alle aussagt?

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Contra

Rhetorik kann eine Waffe sein, ein Schutzschild oder ein Schlüssel zu Türen, die sonst verschlossen bleiben. Sönke Wortmann erzählt in seiner Neuverfilmung eines französischen Kinohits von einer Juraprofessor und einer Studentin, die durch einen Skandal zu einer ungewöhnlichen Zweckgemeinschaft werden. Dabei geht es um mehr als sprachliche Schlagfertigkeit. Es geht um Herkunft, Ansehen und das Recht auf eine eigene Stimme. Kann ein Film mit sichtbar geglätteten Kanten trotzdem politisch relevant bleiben?

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The Nice Guys

Ein gebrochener Arm, eine tote Pornodarstellerin und ein verpeilter Privatdetektiv in schmuddeligem Hemd – so beginnt einer der stilsichersten Neo-Noirs des vergangenen Jahrzehnts. Shane Black führt zwei Männer zusammen, die sich eigentlich verachten sollten, und macht aus dieser Feindschaft das Fundament einer ungewöhnlichen Ermittlerkonstellation. Zwischen sonnigem L.A. und tiefschwarzer Komik entfaltet sich ein Fall, der weit über einen simplen Mordfall hinausführt. Was macht einen Krimi aus den Siebzigern plötzlich wieder so aufregend modern?

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Deadpool & Wolverine

Seit Jahren schwankt das Marvel Cinematic Universe zwischen Selbstbehauptung und Erschöpfung. Nun kommt ein Film, der diesen Widerspruch nicht löst, sondern feiert. Wade Wilson und Logan treffen im Multiversum aufeinander – zwei Figuren, die ihre Abschlüsse längst gefunden hatten und dennoch zurückgekehrt sind. Shawn Levy inszeniert dabei nicht einfach ein weiteres Franchise-Kapitel, sondern einen seltenen Fall: einen Blockbuster, der seinen eigenen Kalkül offen zur Schau stellt.

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50 erste Dates

Was wäre, wenn der Mensch, den man liebt, einen jeden Morgen neu kennenlernen muss? „50 erste Dates“ stellt genau diese Frage – und beantwortet sie mit einer Geschichte, die zwischen sonnigem Hawaii-Flair und stiller emotionaler Tiefe pendelt. Adam Sandler und Drew Barrymore stehen zum zweiten Mal gemeinsam vor der Kamera, und ihre Chemie ist spürbar.

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The Suicide Squad

James Gunn hatte eine Rechnung offen – mit den großen Studios, mit dem Superheldenkino, vielleicht auch mit sich selbst. Als Warner Bros. ihn 2019 für einen neuen Suicide-Squad-Film verpflichtete und ihm dabei vollständige kreative Freiheit ließ, nutzte Gunn diese Chance auf seine eigene Art: radikal, blutig und mit einer Gleichgültigkeit gegenüber Blockbuster-Konventionen, die in einem Studiofilm dieser Größenordnung kaum zu erwarten war. Was entsteht, wenn ein Regisseur keine Rücksicht nehmen muss?

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American Psycho

Eine Visitenkarte als Auslöser für Mord – das klingt absurd. In der Welt von Patrick Bateman in „American Psycho“ ist es folgerichtig. Der Investmentbanker aus dem New York der 1980er Jahre lebt ausschließlich für Statussymbole, für den Vorsprung vor Kollegen, für die lückenlose Perfektion seiner Außenwirkung. Christian Bale spielt diese Figur in Mary Harrons Filmadaption von Bret Easton Ellis mit beunruhigender Präzision. Was genau hinter der makellosen Fassade lauert – und ob die Gewalt real oder eingebildet ist – bleibt am Ende die eigentliche Frage.

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Honig im Kopf

Alzheimer ist eine Krankheit, die keine Dramatik braucht – sie ist bereits in sich dramatisch. Was ein Film darüber leisten kann, ist nicht die Erschütterung, sondern die Nähe: das Gefühl, einem Menschen dabei zuzusehen, wie er sich selbst verliert, ohne es ganz zu merken. Til Schweiger hat mit „Honig im Kopf“ genau das versucht – eine Geschichte über Verlust, Enkelsein und die seltsame Zärtlichkeit zwischen Generationen.

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I, Tonya

Im Januar 1994 hörte die Welt den Aufschrei einer Eiskunstläuferin – und schaute nie mehr weg. Nancy Kerrigans verletzte Stimme wurde zum Soundtrack eines Skandals, der seinesgleichen sucht. Tonya Harding, ihre schärfste Rivalin, war danach nicht mehr einfach eine Sportlerin, sondern eine Projektionsfläche für alles, was Amerika an sich selbst ablehnend betrachtete. Craig Gillespies „I, Tonya“ erzählt, was hinter diesem Bild steckte – und stellt dabei eine unbequeme Frage: Wer schreibt eigentlich, wer die Böse ist?

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Ziemlich beste Freunde

Wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die gesellschaftlich weiter nicht voneinander entfernt sein könnten, entsteht entweder ein sozialpädagogisches Lehrstück oder ein lebendiger Film. „Ziemlich beste Freunde“ ist eindeutig Letzteres. Das Regieduo Nakache und Toledano adaptierte die wahre Geschichte des Tetraphlegikers Philippe Pozzo di Borgo und seines Pflegers Abdel Yasmin Sellou mit großem Gespür für das Komische im Tragischen – und umgekehrt.

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Das perfekte Geheimnis

Im Film „Das perfekte Geheimnis“ Sieben Freunde, ein Abendessen, ein simples Spiel: Alle Handys auf den Tisch, alle Nachrichten laut vorgelesen. Was harmlos klingt, wird zum Gesellschaftsexperiment mit Sprengkraft. Bora Dagtekin, bekannt aus der Fack-ju-Göhte-Reihe, hat den italienischen Kinohit „Perfetti Sconosciuti“ für ein deutsches Publikum neu erfunden – mit großen Namen, warmem Licht und einem Ende, das manche feiern und andere verfluchen werden. Lohnt sich der Abstecher in die Münchner Altbauwohnung der Kochs?

Fack ju Göhte cover

Fack ju Göhte

Ein Bankräuber ohne Abitur, eine überforderte Referendarin und eine Klasse, die jeden Pädagogen in die Knie zwingt – klingt nach reinem Chaos, und das ist es auch. Mit rund 7,6 Millionen Kinobesuchern allein in Deutschland wurde „Fack ju Göhte“ zur erfolgreichsten deutschen Kinokomödie des Jahrzehnts. Bora Dagtekin traf mit dieser rauen Schulkomödie offenbar einen Nerv, der weit tiefer saß als erwartet.

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Klick

Was wäre, wenn eine Fernbedienung entscheiden könnte, welche Momente deines Lebens du überspringst – und welche du verpasst? Adam Sandler spielt in Frank Coracis Fantasy-Komödie „Klick“ einen Architekten, dem genau das passiert: Er glaubt, sein Leben zu optimieren, und verliert dabei das Wesentliche. Der Film aus dem Jahr 2006 pendelt zwischen Situationskomik und echter Erschütterung – und fragt nebenbei, was von einem Leben übrig bleibt, wenn man es auf Autopilot stellt. Lohnt sich der Kinobesuch trotz allem?

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(T)Raumschiff Surprise – Periode 1

Im Sommer 2004 strömten über neun Millionen Deutsche in die Kinos – für eine Weltraumparodie in Pink-Camouflage, „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1″ mit einem asthmatischen Darth-Vader-Verschnitt und einem Raumschiff, das eigentlich zur Miss-Waikiki-Wahl unterwegs war. Michael „Bully“ Herbig hatte nach seinem Rekorderfolg mit „Der Schuh des Manitu“ die Latte selbst gelegt, und das Publikum hatte per Abstimmung entschieden: Es sollte galaktisch werden.

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