Vier Wellen der Zerstörung haben die Menschheit bereits dezimiert, als die fünfte in den Schatten lauert. J Blakeson verfilmt mit „Die 5. Welle" den 2013 erschienenen Jugendbuch-Bestseller von Rick Yancey und schickt Chloë Grace Moretz als Cassie Sullivan durch ein ruiniertes Amerika. Die Suche nach dem verschleppten Bruder verknüpft sich mit der Frage, wem in einer Welt voller Tarnwesen überhaupt noch zu trauen ist. Funktioniert diese Mischung aus Endzeitthriller, Militärdrama und Teenager-Romanze auf der großen Leinwand tatsächlich?
Ein mittelamerikanischer Dschungel, ein Söldnertrupp auf verdeckter Mission und ein unsichtbarer Gegner, der seine Beute durch Wärmebildoptik betrachtet. John McTiernan inszenierte 1987 einen Film, der das Machokino der Reagan-Ära mit den Mitteln des Horrorfilms auf den Kopf stellt. Arnold Schwarzenegger tritt darin nicht als ewig siegreicher Muskelberg auf, sondern als getriebene Figur am Rande des Überlebens. Die Kreatur von Stan Winston schrieb Filmgeschichte.
Er jagt Verbrecher, verachtet seinen Vater und trägt die Narben eines Löwen, der ihn einst fast tötete. Sergei Kravinoff, bekannt als Kraven the Hunter, gehört zu den komplexesten Figuren im Marvel-Universum – ein Rächer mit Prinzipien, die er selbst immer wieder in Frage stellt. Sony Pictures hat nun einen ganzen Film um diesen Antihelden gebaut. Aaron Taylor-Johnson spielt ihn, Russell Crowe gibt den eiskalten Patriarchen.
Mai 1940: Rund 400.000 alliierte Soldaten sitzen in Dünkirchen in der Falle, eingekesselt von der Wehrmacht, mit dem Rücken zum Meer. Was folgt, ist eine der größten Rettungsoperationen der Militärgeschichte – und einer der außergewöhnlichsten Kriegsfilme des 21. Jahrhunderts. Christopher Nolan verzichtet auf Helden, auf Biografie, auf Erklärung. Er setzt auf etwas viel Radikaleres: die reine Erfahrung des Überlebens.
Videospielverfilmungen haben es schwer – sie müssen ein Publikum überzeugen, das die Vorlage kennt und liebt, und gleichzeitig jene abholen, die das Spiel nie berührt haben. Uwe Bolls Interpretation des Crytek-Klassikers aus dem Jahr 2004 entschied sich für einen dritten Weg: Sie ignorierte beide Zielgruppen gleichermaßen. Mit einem Budget von 34 Millionen Euro, Til Schweiger in der Hauptrolle und einem Drehort in den Wäldern Kanadas – statt auf einer tropischen Insel – stellt sich die Frage: Was blieb von „Far Cry" am Ende wirklich übrig?
Eine junge Mutter, ein Segelausflug, ein verlassenes Schiff mitten im Meer – klingt nach vertrautem Horrorkino. „Triangle – Die Angst kommt in Wellen" täuscht diese Erwartung von der ersten Szene an. Regisseur Christopher Smith liefert 2009 keinen konventionellen Slasher, sondern ein psychologisches Rätselspiel, das seinen Ursprung in der griechischen Mythologie hat und mit jeder Wiederholung an Dringlichkeit gewinnt.
Ein Hochhaus in Jakarta, ein winziges Budget, eine Kampfkunst, die der Westen kaum kannte – und ein walisischer Regisseur, der all das zu einem der intensivsten Actionfilme des Jahrzehnts zusammenführte. Gareth Evans drehte „The Raid" 2011 für rund 1,1 Millionen Pfund und schuf damit ein Werk, das Hollywood-Produktionen mit zehnfachem Budget in puncto Körperlichkeit und Inszenierungspräzision weit hinter sich ließ.
Acht Schlittenhunde, ein antarktischer Winter, kein Mensch weit und breit – und dennoch eine der stillen, unerwarteten Stärken des Familienfilmkinos der 2000er Jahre. Frank Marshall erzählt in „Antarctica – Gefangen im Eis" von Loyalität unter extremen Bedingungen, und er tut es auf eine Weise, die dem Publikum mehr zutraut als man von einem Disney-Abenteuerfilm erwarten würde. Was bleibt, wenn Sprache aufhört und nur noch Körpersprache zählt?
"Sisu: Road to Revenge" zeigt Aatami Korpi, der nach Kriegsende nach Karelien zurückkehrt, um die Überreste seines Hauses zu bergen. Er trifft dabei auf sowjetische Kräfte und gerät in gefährliche Gefechte. Sein Weg führt über einen zerstörten Panzer, einen Zug Richtung Norden und schließlich zur Konfrontation mit dem Mann, der den Tod seiner Familie verursacht hat.
"Screamboat" beginnt mit einer Routinefahrt der Staten Island Ferry, doch eine freigesetzte Kreatur bringt Chaos an Bord. Die mörderische Maus Screamboat Willie greift Besatzung und Passagiere an. Selena, Amber und Pete versuchen, die Menschen zu retten und das Schiff unter Kontrolle zu bringen. Während die Lage eskaliert, entwickeln sie einen riskanten Plan zur Flucht über das offene Meer.
"Operation Schwarze Krabbe" stellt eine gefährliche Mission inmitten eines Bürgerkriegs dar. Caroline Edh wird Teil eines Teams, das unter lebensgefährlichen Bedingungen Kanister transportieren soll. Zwischen dünnem Eis, internen Konflikten und schwerer Verantwortung rücken Zweifel und Wahrheit immer näher. Hoffnung und Pflicht geraten unaufhaltsam an ihre Grenzen.
"When Evil Lurks" zeigt die düstere Geschichte der Brüder Pedro und Jaime, die in ihrem Dorf einer dämonischen Bedrohung entgegentreten müssen. Nachdem sie auf Überreste eines "Cleaners" stoßen, eskaliert die Lage. Die Brüder kämpfen nicht nur gegen Besessene, sondern auch gegen die allgegenwärtige Gefahr, die ihre Familien bedroht. Während die Situation immer bedrohlicher wird, müssen sie schwierige Entscheidungen treffen.
"The Gorge" zeigt zwei Elite-Scharfschützen, die eine abgelegene Schlucht ein Jahr lang bewachen sollen. Levi Kane und Drasa arbeiten auf gegenüberliegenden Seiten, ohne Kontakt zueinander. Doch nach Monaten brechen sie das Schweigen und entdecken eine tiefere Wahrheit hinter ihrem Einsatz. Als Levi in die Schlucht stürzt, offenbart sich ein geheimes Experiment mit gefährlichen Konsequenzen.
"Creep" zeigt, wie eine U-Bahnfahrt für Kate zum Albtraum wird. Nach einer Party schläft sie am Bahnsteig ein und wacht in einer verlassenen Station auf. Als sie in eine einfahrende Bahn steigt, endet die Fahrt abrupt in einem dunklen Tunnel. Ein Unbekannter taucht auf, doch bevor er ihr schaden kann, wird er brutal verschleppt. In den unterirdischen Gängen beginnt für Kate ein Kampf ums Überleben.
"Der weiße Hai" von Steven Spielberg ist ein spannender Thriller, der im Badeort Amity spielt. Nachdem eine Schwimmerin bei einem nächtlichen Haiangriff ums Leben kommt, fordert Polizeichef Martin Brody die Schließung der Strände. Doch Bürgermeister Vaughn widersetzt sich, da er um den Tourismus fürchtet. Ein weiterer tödlicher Angriff auf einen Jungen zwingt Brody dazu, den Ozeanografen Matt Hooper zur Hilfe zu holen.
"From Dusk Till Dawn" ist ein actiongeladener Horrorfilm, der die Geschichte der kriminellen Brüder Seth und Richard Gecko erzählt. Nach einem Gefängnisausbruch und einem Banküberfall fliehen sie nach Mexiko und nehmen eine Familie als Geiseln. In einer abgelegenen Bar namens Titty Twister geraten sie in eine tödliche Falle voller Vampire. Der Film zeichnet sich durch intensive Action-Szenen und eine düstere Atmosphäre aus. Unterstützt von weiteren Überlebenden, kämpfen die Brüder und ihre Geiseln um ihr Leben.
"The Immigrant" erzählt die Geschichte von Ewa und Magda, zwei polnischen Schwestern, die 1921 nach New York kommen. Magda wird wegen einer Lungenerkrankung in Quarantäne genommen. Ewa muss sich allein in einer fremden Stadt behaupten. Bruno, ein angeblicher Helfer, nimmt sie bei sich auf und zwingt sie zur Prostitution, um Geld für Magdas Freilassung zu verdienen. Ewas Begegnung mit dem Illusionisten Emil bringt Hoffnung, führt aber auch zu Konflikten. Der Film zeigt eindrucksvoll den Kampf um Überleben und Freiheit in einer neuen, fremden Welt.